Bagger machen für Aldi Gelände frei
Bild: Wieneke
Die vorbereitenden Erdarbeiten für den Neubau des Aldi-Markts auf der ehemaligen Erdbeerwiese am Rand des Ortskerns sind am Mittwoch gestartet. Bis zum Herbst soll das Gebäude fertig sein. Im Hintergrund ist der 1997 eröffnete bisherige Aldi zu sehen.
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„Bis zum Herbst soll alles fertig sein“, sagt Kimon Mantzouridis, Leiter der Abteilung Immobilien und Expansion bei Aldi-Nord. 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche und ein 270 Quadratmeter großes Warenlager sollen künftig im Neubau direkt neben dem bisherigen Markt an der Bentelerstraße zur Verfügung stehen.

Handlungsbedarf zur Modernisierung ist aus Sicht von Aldi-Nord am Langenberger Standort dringend gegeben. „Den bestehenden Markt betreiben wir seit Juli 1997, also seit mehr als 18 Jahren“, sagt Kimon Mantzouridis. „Weder die Größe des Gebäudes noch die Ausstattung entsprechen den Erwartungen unserer Kunden an eine zukunftsorientierte Einkaufsstätte.“

Mehr Komfort und ein Plus an Auswahl will die Discountkette ihren Kunden in der kleinsten Gemeinde des Kreises Gütersloh nach Eröffnung des Neubaus im Herbst bieten. Mantzouridis: „In dem neuen Gebäude können wir unser Warensortiment breiter platzieren, was zu einer besseren Übersichtlichkeit führen wird. Niedrige Regalhöhen garantieren zudem bessere Zugriffsmöglichkeiten. Die Über-Kopf-Platzierung von Artikeln soll vermieden werden.“ An dem bewährten Angebot ändere sich wenig, ergänzt werde die Produktpalette jedoch um frische Backwaren. Die gebe es im jetzigen Markt aus Platzgründen nicht.

„Der Neubau enthält einen separaten Bereich für die Leergutannahme“, sagt der Leiter der Immobilien- und Expansionsabteilung. Das führe zu einer Entzerrung der Kundenströme. Großzügigere Gangbreiten sollen Kunden mit Kinderwagen oder Rollstühlen ein leichteres Weiterkommen im neuen Aldi-Markt ermöglichen, sagt Kimon Mantzouridis. Durch zusätzliche Durchgänge zwischen den Regalreihen blieben den Verbrauchern zudem unnötige Laufwege erspart.

Mantzouridis stellte klar, dass Aldi-Nord nicht Bauherr sei, sondern lediglich Mieter werde. Die letzten Weichen für das Vorhaben hatte der Gemeinderat nach Auskunft von Bauabteilungsleiter und Kämmerer Dirk Vogt Anfang März gestellt. Einwände gegen den Neubau habe es zuletzt keine mehr gegeben.

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