Beirat will Bewegung in Gemeinde bringen
Bild: Walkusch
Rolf Fortenbacher will ältere Menschen in Langenberg motivieren, sich sportlich zu betätigen. Der Seniorenbeirat mit ihm an der Spitze macht sich für eine Beteiligung an dem Projekt „Bewegt älter werden“ stark.
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 „Sport hält nicht nur den Körper fit, sondern auch den Geist“, ist Rolf Fortenbacher, Vorsitzender des Seniorenbeirats, überzeugt. Umso wichtiger sei es also, auch im fortgeschrittenen Alter aktiv zu werden. Er selbst habe zwar aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzer treten müssen, was die Bewegung anbelange. „Aber mein Herz schlägt immer noch für den Sport“, sagt der 69-Jährige, der in den 1970er-Jahren eine Badminton-Gruppe in Langenberg gründete.

Dass sich der Seniorenbeirat nun für eine Beteiligung an dem Programm „Bewegt älter werden“ stark macht, kommt also nicht von ungefähr. „Es ist in Langenberg zum Glück ja nicht so, als gäbe es keine Sportangebote für Senioren“, stellt Fortenbacher klar. Dennoch könne man mehr tun. Die Zielgruppe werde schließlich immer größer. Der Seniorenbeiratsvorsitzende untermalt sein Argument mit Zahlen vom Kreissportbund Gütersloh. Demnach hat sich die Zahl der Mitglieder ab 60 Jahren gegenüber 1997 verdoppelt. „Das kann man eins zu eins auf Langenberg übertragen“, sagt er. „Darauf müssen wir reagieren.“

Der Seniorenbeirat selbst könne allerdings nicht einfach Sportangebote für Ältere aus dem Boden stampfen. „Wir wollen vielmehr der Motor sein“, sagt Rolf Fortenbacher. Er sei momentan in Gesprächen mit den Vereinen, die schließlich auch die Veranstalter der Trainings seien. „Wir können in der Gemeinde schon ein breites Spektrum an Sportkursen für Senioren vorweisen. Es geht vielmehr darum, ergänzende beziehungsweise weiterführende Kurse zu etablieren.“

Ein paar Ideen hat der Beiratsvorsitzende schon. „Wir müssen raus aus den Turnhallen“, sagt er. Wichtiger sei es, dahin zu kommen, wo die Zielgruppe sei. „Zum Beispiel im Seniorenheim“, regt Fortenbacher an. Aber auch draußen an der frischen Luft könne man ein paar weitere Trainings für Senioren anbieten. „Wir haben die Möglichkeit, vieles auszuprobieren.“ Hinterher könne man immer noch schauen, ob ein Kursus gut angenommen werde und weiter bestehen bleiben solle.

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