Benteler erhält Besuch vom Bischof
Bild: Wieneke
Bischof Dr. Felix Genn hat am Sonntag die Gemeinde St. Antonius Benteler besucht.
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Zugleich erwies er damit der Heimatgemeinde des vor drei Jahren verstorbenen Weihbischofs Dr. Josef Voß die Ehre.

Äußerer Anlass dieses Bischofsbesuchs war die Fertigstellung einer aufwändigen Außenrenovierung der St.-Antonius-Kirche Benteler. „Wir freuen uns, dass Sie zu den Menschen in einer sehr kleinen Gemeinde gekommen sind“, sagte Pfarrer Ralph Forthaus zur Begrüßung des hohen Gasts nach dem festlichen Einzug in das strahlende Gotteshaus.

Der Gruß des Seelsorgers galt zudem der Familie des am 16. Dezember 2009 verstorbenen Weihbischofs Dr. Voß, der im März dieses Jahres seinen 75. Geburtstag hätte feiern können, ebenso wie Langenbergs Bürgermeisterin Susanne Mittag, die sich den Besuch des Bischofs nicht entgehen ließ.

Im Rahmen eines Pontifikalamts – musikalisch sehr festlich durch den Benteleraner Kirchenchor St. Cäcilia gestaltet – feierte Bischof Dr. Genn die Eucharistie in Konzelebration mit Pfarrer Ralph Forthaus, Pfarrer Jörg Schlummer, Kaplan Akurathi Bernard, Pfarrer i. R. Heinz Josef Bathe und dem in Benteler geborenen Probst em. Alfred Stukenkemper.

In das Zentrum seiner Predigt stellte der Bischof das Bild von den Worten, die in die Herzen der Menschen geschrieben sind. „Sie sind oft ein Leben lang im Herzen eingebrannt. Sie prägen den Menschen positiv, können ihn aber auch tief verletzen“, betonte Dr. Genn. Hass, Neid und Verleumdung verletzten einen Menschen tief, die Liebe aber beflügele ihn. Jeder, der von Gott innerlich besetzt sei und ihn in allen Phasen liebe, der sei auch ebenso von der Liebe zu Gott und zu den Menschen ergriffen.

In dem Satz des unvergessenen Weihbischofs Dr. Josef Voß „Gott ist die Liebe“ sei alles enthalten, was das Leben und das Christliche ausmache. „Gott hat nur eines im Kopf: Er liebt uns mit allen Kräften und Gedanken – er wird zum Nächsten eines jeden Menschen“, versicherte Bischof Genn.

Nach dem Auszug aus der Kirche nahm sich Dr. Felix Genn gern die Zeit, mit Handschlag und einem „guten“ Wort jeden einzelnen Gottesdienst-Besucher persönlich an der Kirche zu begrüßen.

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