Bild der Gemeinde wandelt sich 2015
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Grund zum Anstoßen haben die Langenberger gleich in mehrfacher Hinsicht. Im noch jungen Jahr stehen mehrere Projekte und Baumaßnahmen an, die das Erscheinungsbild der Gemeinde aufwerten.  
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 Darüber hinaus stehen weitere Maßnahmen ins Haus, die öffentliche Plätze und Gebäude schöner machen sollen. Ein Überblick. Ab Frühjahr geht die Sanierung der Langenberger Ortsdurchfahrt über die „Asphaltbühne“, und voraussichtlich bis zum Jahresende wird das Bild der Hauptstraße von Baufahrzeugen, Materialienbergen und Warnbarken geprägt sein. 1,3 Millionen Euro nimmt der Kreis Gütersloh als Baulastträger für die Straßensanierung in die Hand, hinzu kommen 400 000 Euro für den Kauf fehlender Flächen. Die Gemeinde kommt zusätzlich unter anderem für die Kosten für Regenwasserkanalarbeiten und die Straßenbeleuchtung auf. Außer dem Ausbau der Straße sollen an beiden Seiten Geh- sowie Radwege angelegt´, der Ortseingangsbereich an der Kreuzung zur Bundesstraße umgestaltet und ein Kreisel an der Wiedenbrücker Straße entstehen.

Alter Friedhof und Judoraum

Im Zuge der Hauptstraßensanierung wird aller Voraussicht nach auch der „Alte Friedhof“ umgestaltet. Zumindest stehen die Chancen dafür nicht schlecht. Die Lokalpolitik hatte im Rahmen der Haushaltsdebatten festgelegt, dass diese Maßnahme nur dann umgesetzt wird, wenn Fördermittel des Lands fließen. Dass ist nach Aussage von Bürgermeisterin Susanne Mittag aber so gut wie sicher. Rund 50 000 Euro wird die Gemeinde dann selbst in die Hand nehmen, um die Fläche, die der Kirche gehört, gestalterisch zu verändern. Das Grünlabyrinth soll dabei erhalten bleiben. Nach aktueller Beschlusslage werden auch die Friedhofskapellen in Langenberg und Benteler modernisiert und aufwendig umgebaut – vorausgesetzt, ein Drittel der Kosten wird von Spenden gedeckt. Auf ein neues Erscheinungsbild „ihrer“ Trainings- und Veranstaltungsstätte können sich die Nutzer des Judoraums der Mehrzweckhalle freuen. Gemütlicher und benutzerfreundlicher soll sich der Raum künftig präsentieren – und somit auch für andere Nutzungsmöglichkeiten wie Purzelturnangebote attraktiver sein.

Wohnquartier nimmt Form an

 Verändern wird sich im jüngst gestarteten Jahr auch der Anblick von „Haselkamps Wiese“. Nachdem nahezu alle bisher gemeindlich vermarkteten Grundstücke des Baugebiets im Herzen Langenbergs verkauft sind, soll möglichst schnell mit der Grundstücksvergabe des nächsten Abschnitts begonnen werden. Zudem wird ein Mehrgenerationenspielplatz in dem Wohnquartier errichtet. Mit dem Umzug des Awo-Kindergartens in die neuen Räume im Süden des Baugebiets, dem Einzug einer Mehrgenerationenwohneinheit gleich nebenan sowie der Errichtung eines Komplexes für seniorengerechtes Wohnen wird sich das Bild von „Haselkamps Wiese“ in den kommenden Monaten gravierend verändern und vervollständigen.

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