Christel Duhme ist Bundesmeisterin
Bild: Wieneke
Herausragende Erfolge für Langenberger St.-Lambertus-Sportschützen: Christel Duhme ist erstmals Bundessiegerin im Einzelwettbewerb. Zum dritten Mal in Folge gab es für sie mit der siegreichen Dreier-Mannschaft St. Laurentius Westerwiehe den Bundessieg und „Gold“ mit dem Luftgewehr und die Silbermedaille mit dem Kleinkalibergewehr. Ihr gratuliert Ralf Wierzoch, der bei seinem ersten Start den zehnten Platz bei 329 Teilnehmern holte.
Bild: Wieneke

Zudem erlangte der Langenberger Sportschütze Ralf Wierzoch den zehnten Platz. Die höchsten Wettbewerbe innerhalb der historischen deutschen Schützenbruderschaften um den Titel „Bundesmeister“ in den Einzelwettbewerben wurden in Gymnich und in Frechen ausgetragen. Eine Qualifikation ist nur durch das Erreichen offiziell geforderter Schießergebnisse bei Vereins-, Bezirks- und Diözesanmeisterschaften möglich. Diese Norm des Bundesverbands hatten die beiden Langenberger Sportschützen Christel Duhme und Ralf Wierzoch erstmalig in der Disziplin „Luftgewehr Auflage“ in der Altersklasse gemeistert.

Treffsichere Sportschützin

Christel Duhme musste gegen 93 qualifizierte Schützinnen an treten und glänzte mit einer herausragenden Leistung: Sie erzielte 300 von 300 möglichen Ringen – ebenso wie weitere vier Mitbewerberinnen. So musste die Teilermessung beim besten der 30 Schüsse entscheiden. Dabei wird der Abstand des Schusses in hundertstel Millimetern von der Mitte der Scheibe ermittelt. Für die Langenberger Sportschützin wurde ein Wert von 211 festgestellt. Das bedeutete für Christel Duhme den Bundessieg in der Einzelwertung. Die Werte ihrer stärksten Konkurrentinnen lagen bei 229, 235, 243 und 249.

 Ralf Wierzoch musste bei seiner Premiere auf Bundesebene gegen 328 qualifizierte Konkurrenten antreten. Der Vorsitzende der Langenberger Sportschützen sorgte dabei für eine Überraschung: Er erreichte 299 Ringe – nur acht Schützen lagen mit der Idealzahl von 300 Zählern vor Ralf Wierzoch. Bei der entscheidenden Teilermessung der insgesamt 20 Schützen mit 299 Ringen verpasste der Langenberger um vier hundertstel Millimeter die beste Wertung, freute sich aber riesig über den herausragenden zehnten Platz bei seiner erstmaligen Teilnahme auf der Bundesebene.

Zudem Erfolge im Team

„Nicht gegeneinander, sondern miteinander“ – getreu diesem Motto haben sich drei leistungsstarke Sportschützinnen im Bezirksverband Wiedenbrück zusammengetan. Sie bilden in der Altersklasse unter dem gemeinsamen Dach der St.-Laurentius-Schützenbruderschaft Westerwiehe eine erfolgreiche Damenmannschaft auf Bundesebene. Das sind Christel Duhme aus Langenberg, Petra Busch aus Westerwiehe und Birgit Descher aus Rietberg.

„Es ist äußerst schwer, innerhalb einer Bruderschaft und zudem innerhalb der entsprechenden Altersgruppe über wenigstens drei möglichst gleich starke Sportschützinnen für die Mannschaftsbildung zu verfügen“, erklärt Bezirksschießmeister Bernhard Descher. Dieses Damen-Dreierteam hatte in zwei Schießdisziplinen die geforderten Qualifikationsnormen für die Bundesmeisterschaften erfüllt. So ging die Mannschaft in den Wettbewerben „Luftgewehr Auflage“ und „Kleinkaliber aufgelegt“ an den Start.

Gold und Silber

Riesig war die Freude beim Team Busch-Descher-Duhme: Zum dritten Mal in Folge bereits sicherte es sich in der Luftgewehr-Meisterschaft den Mannschaftssieg und somit die Bundesmeisterschaft. Als bestes von 14 Teams schoss es 896 von möglichen 900 Ringen und siegte überlegen mit drei Ringen Vorsprung. Zum umjubelten Bundessieg hatte Christel Duhme mit 300, Petra Busch mit 299 und Birgit Descher mit 297 Ringen beigetragen. Damit nicht genug: Neben der Goldmedaille holten die drei Frauen zudem im Kleinkaliber-Wettbewerb eine Silbermedaille. Petra Busch trug dazu mit 291, Birgit Descher mit 287 und Christel Duhme mit 280 Ringen bei. Das bedeutete den zweiten Platz bei zwölf teilnehmenden Mannschaften.

SOCIAL BOOKMARKS