Das gewisse Etwas für das Eigenheim
Bild: Wieneke
Klein, aber oho: Nur wenige Zentimeter groß ist das Steuerungsmodul an der Wand, mit dem so ziemlich alle geregelt werden kann im Bad. Christian Ahle (r.) erläutert Horst Gudella das Technik-Gimmik.
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Ein nicht abreißender Besucherstrom aus weiten Teilen Deutschlands fand zur mittlerweile achten Ausgabe der Messe den Weg ins kleine westfälische Langenberg. Sie waren auf der Suche nach Ideen und vielfältigen Musterbeispielen rund ums Bauen und Renovieren sowie für ein komfortables und schönes Wohnen – „eben für ein Zuhause zum Wohlfühlen“, wie es der Firmenchef nennt.

Bei der Realisierung der unterschiedlichsten individuellen Lebensträume und Lebensräume spielen nicht nur Qualität, Funktionalität und ein gutes Design eine entscheidende Rolle, sondern auch umfassende Beratung, handwerkliches Gespür für das Besondere und eine zielgenaue Umsetzung der Planungen, weiß Martin Hammelbeck. Deshalb bindet er als Gastgeber bei seinen Handwerkertagen gezielt erfahrene Kollegen unterschiedlicher fachlicher Richtungen rund um das Thema Bauen und Wohnen ein. Diesmal waren das Betriebe aus den Bereichen Möbel- und Innenausbau, Wandgestaltung, Fenster und Haustüren, Elektro- und Medientechnik, Sanitär- und Kältetechnik sowie Raumausstattung. Die Runde der Experten heimischen Handwerks bereicherte Innenarchitektin Bettina Bickert vom Krefelder Architekturbüro „Plankreis“, mit der der „Lignatus“-Inhaber als anerkannte „Visionärin und Ideengeberin“, wie Hammelbeck sagt, seit neun Jahren eng zusammenarbeitet.

Großen Zuspruch fanden bei den Langenberger Handwerkertagen auch die vielen Fachvorträge wie „Mineralwasser aus dem Wasserhahn“, „Badrenovierung und Modernisierung“, „Raumklima und Wohlbefinden in der Architektur“, „Aktuelle Beispiele aus dem Möbel- und Innenausbau“ und „Gesundes Wohnen“, die das Wochenende über angeboten wurden. Nicht alltägliche Lösungen für zeitgemäßes Wohnen in Form von einzigartigen Sonderanfertigungen wie Schranksysteme aber auch komplett ausgestattete Teilräume zu echten Wohlfühloasen gaben den Besuchern außergewöhnliche wie auch pfiffige Ideen mit auf den Heimweg.

Kein Weg vorbei an Holz, Filz und Moos

Im Wohnraum wird gekocht und im Schlafzimmer gebadet. „Funktions- und Wohnbereiche gehen immer häufiger und immer stärker ineinander über, die Übergänge sind fließend“, erklärte Innenarchitektin Bettina Bickert. Im Extrem tendiere der Wunsch sogar zur Einzimmerwohnung. Manche Trends stehen laut Bettina Bickert mittlerweile schon seit Jahrzehnten hinweg auf der Wunschliste der Bauwilligen. Das sei beispielhaft die Nähe zur Natur. Dabei werde Natürliches in das Wohnen mit einbezogen. „Die Räume öffnen sich, dass Innen und Außen verschmelzen“, erklärte Bickert. Das zeige sich auch in der Auswahl natürlicher, „begreifbarer“ Materialen wie Holz, Filz und Moos. Als weiteren Megatrend macht Innenarchitektin Bettina Bickert die Individualisierung fest. Alles sei auf die Persönlichkeit des Menschen, der sich durch sein Wohnen individuell darstelle, zugeschnitten. „Das Wohnen wird zu einem Abdruck des Menschen“, so die Erklärung der Innenarchitektin.

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