Der Politnachwuchs soll es richten
Bild: Daub
Bereit für die Kommunalwahl am 25. Mai: Mit Elvaran Korkmaz, Gütersloher Kandidatin für das Amt des Landrats, und dem Ortsvereinsvorsitzenden Aloys Thumann (v. l.) stellten sich die Kandidaten aus Langenberg für die Besetzung der 13 Wahlkreise und der Reserveliste vor. 
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 Auf der Reserveliste belegen Neulinge wie Elektrotechniker Philipp Micus, Verwaltungsangestellter Emre Kara und Lukas Micke, der aus den Reihen der Jungsozialisten kommt, die Plätze eins bis drei. Zu Gast war in Langenberg die am Vorabend in Gütersloh gewählte sozialdemokratische Bewerberin für das Amt des Landrats, Elvaran Korkmaz. Ortsvereinsvorsitzender Aloys Thumann, der im Wahlkreis eins antritt, betonte, die Neulinge, zu denen auch Vanessa Micus und Nils Gerdes zählen, „springen nicht ins kalte Wasser“. Sie hätten sich bereits mit ihrer Teilnahme an diversen kommunalpolitischen Sitzungen und Veranstaltungen das Rüstzeug für sachkundige Bürger erworben. „Wenn wir jetzt drei Prozent bei den Kommunalwahlen zulegen und damit vier Mandate im Ratsgremium erreichen, bin ich zufrieden“, zeigte sich Thumann optimistisch. In Langenberg erreichte die SPD bei den vorangegangenen Kommunalwahlen 13 Prozent der Stimmen. Erfreulich sei es, dass es bei der Besetzung der 13 Wahlkreise in Langenberg für den Ortsverein „überhaupt keine Probleme“ gegeben habe. Die bisherigen drei Mandatsträger der Langenberger SPD, die seit rund 15 Jahren im Gemeindeparlament die Kommunalpolitik mitbestimmen, Georg Schneeberger, Klaus Rinne und Susanne Wickenbrock, rangieren auf den Reservelistenplätzen acht, neun und 13. Die Altgemeinderätin Ursula Weinekötter wurde am Sonntag beglückwünscht, denn sie wurde am Vortag auf der Wahlkreiskonferenz erneut für den Kreistag nominiert; auf der Reserveliste nimmt sie in der Rangfolge den zehnten Platz ein. Die 28 Jahre alte Mitarbeiterin im Bielefelder Bauamt und Studentin der Wirtschaftswissenschaften, Elvaran Korkmaz, die am Samstag als designierte Kandidatin für das Amt des Landrats in der SPD-Wahlkreiskonferenz offiziell gewählt worden ist, gab sich in Langenberg selbstbewusst, sachkundig und siegessicher. Die gebürtige Gütersloherin will im Wahlkampf den „Zukunftskreis Gütersloh“– so der neue Slogan der SPD – erläutern. In Langenberg schilderte sie ihr Interesse an „noch mehr Investitionen in der heimischen Wirtschaft“ in Verbindung mit den Interessen der Arbeitnehmer.

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