Doppelerfolg für heimische Spielmänner
Bild: Spielmannszug Langenberg
Zweimal die Höchstwertung haben die Langenberger Spielmänner in Chemnitz für ihre Darbietungen erlangt.
Bild: Spielmannszug Langenberg

 Die Heimreise wieder antreten konnten die Langenberger schließlich mit der Höchstwertung in gleich zwei Wettbewerben. Die  Musiker unter Leitung von Tambourmajor Klaus Horstkemper stellten sich in den Marschwettbewerben der Sparte Spielmannszüge dem Urteil des unabhängigen Wertungsgremiums – zum einen im Wertungsspiel in der Marschbewertung mit Links- und Rechtsschwenkungen sowie zum anderen im Marschwettwerb im Rahmen der Deutschen Meisterschaft. Dabei wurden auch formale Elemente bewertet wie Schwenkungen, Verjüngung des Corps auf die halbe Breite, aber auch Veränderung der Vorwärtsbewegung auf etwa die halbe Schrittlänge bei Beibehaltung des Spieltempos sowie das Marschieren auf der Stelle, das Anhalten und das erneute Anmarschieren.

Höchstwertung

In beiden Wettbewerben wurden zudem folgende Schwerpunkte mit kritischen Augen und Ohren bewertet: Im Bereich der technischen Ausführung ging es um das Klangverhalten, die Klangqualität, die Artikulation, das Zusammenspiel und die Rhythmik. Dabei standen sowohl die musikalische Ausführung und Interpretation, die Phrasierung, Dynamik, Agogik als auch das Tempo im Fokus. Schließlich bewertete die Jury auch das Marschverhalten im Hinblick auf die Haltung der Musiker, die Übernahme der Instrumente, die Marschdisziplin, den Abstand und den Gesamteindruck. In beiden Wettbewerben erreichten die Langenberger das Prädikat „gut“. Diese Höchstwertung wurde beim Wertungsspiel lediglich dreimal vergeben. Bei der Deutschen Meisterschaft war das Ergebnis zudem mit dem neunten Platz verbunden.

„Nachwuchs ist perfekt integriert“

Insgesamt wetteiferten 350 Spielmannszüge und Kapellen mit zusammen fast 15 000 Musikern bei der fünften Ausgabe des nationalen Wettbewerbs in Chemnitz um die besten Platzierungen. Das Deutsche Musikfest, auf das sich die Langenberger über Monate hinweg vorbereitet hatten, war für den Spielmannszug der Lambertusschützen und Tambourmajor Klaus Horstkemper ein voller Erfolg. „Der Doppelerfolg von Chemnitz hat eindrucksvoll bestätigt, dass es gelungen ist, den Nachwuchs perfekt in die musikalische Gemeinschaft des Spielmannszugs zu integrieren“, unterstreicht Vorsitzender Klaus Schlütermann.

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