Ehrenamtliche sind Schatz der Gemeinde
Bild:Wieneke
Der Gospelchor „Rejoice“ gestaltete den Gottesdienst und den Neujahrsempfang der Kirchengemeinde am Dreikönigstag mit.
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Weit mehr als 250 Menschen, seien in vielfältiger Weise das gesamte Jahr über in der Kirchengemeinde tätig. „Nehmen Sie alle dieses unglaubliche Engagement ins Jahr 2018 mit“, lautete der Wunsch des Geistlichen.

In geselliger Runde wünschten sich die Ehrenamtlichen und Vertreter der zahlreichen kirchlichen Vereine sowie Organisationen alles Gute für 2018 und kamen ins Gespräch. Liebevoll bedient wurden sie dabei von den Mitgliedern des Ende 2017 neugewählten Pfarrgemeinderats, die einen Imbiss vorbereitet hatten und kühle Getränke sowie Wein servierten.

Guter Brauch beim Neujahrsempfang in St. Lambertus ist es, im Wechsel auch alle Aktiven eines Vereins einzuladen. Das waren jüngst die Sänger des Gospelchors „Rejoice“ mit Kirchenmusiker Roland Orthaus an der Spitze. Der Klangkörper bedankte sich für die Einladung mit einem kleinen Querschnitt aus seinem Repertoire.

Der Dreikönigsempfang in St. Lambertus und St. Laurentius ist traditionell mit einem Hochamt am Abend anlässlich des Hochfests „Erscheinung des Herrn“ verbunden. Es wurde zelebriert von Pfarrdechant Reinhard Edeler, der auf die musikalische Unterstützung des Chors „Rejoice“ zählen konnte. Der Geistliche rückte in seiner Predigt das Geschehen um den Besuch der Weisen aus dem Morgenland beim menschgewordenen Gottessohn in den Blickpunkt. Gleichzeitig dankte Edeler für den „Einsatz vieler Menschen aller Altersgruppen in unterschiedlicher Intensität für St. Lambertus und St. Laurentius Langenberg und den Pastoralverbund Reckenberg“. Gegenpol dieser Liebe sei die Gleichgültigkeit von Menschen. Seinen ausdrücklichen Beifall spendete der Leiter des Pastoralverbunds dem „weltweit größten Einsatz von Kindern für notleidende Kinder“ – der Sternsingeraktion.

Beim umjubelten Auftritt der Langenberger Kirchenmäuse waren es nur noch vier der kleinen witzigen Nagetierchen mit spitzer Zunge – es fehlte Heinz Peitz. „Ist der beim ökumenischen Fest in der evangelischen Kirche geblieben und konvertiert?“, rätselten Beate Roth, Claudia Becker, Georg Linnenbrink und Pastor Olaf Loer. In fünf Szenen nahmen sie das Jahr 2017 in den Blick und stellten für St. Lambertus fest: Kirchenmaus Heinz, Pastor, Pfarrsekretärin Agathe Langhorst, FSJ’ler Luca Brinkhaus und sieben Pfarrgemeinderatsmitglieder – alle weg. Doch umso freundlicher hießen sie die Neuen willkommen. Das sind Timo Kaller aus dem „pastoralen Ausland“ Bokel, der ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert, und Iris Berglar, die jetzt im Pfarrhaus alle Fäden in der Hand hat.

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