Eine ausgezeichnete Frauen-Werbung
Bild: Wieneke
Nach der Auszeichnung in Mainz: (v. l.) Irmgard Erlenkötter, Heide Laumeier, Waltraud Münstermann, Bundesvorsitzende Maria Theresa Obladen, Jutta Stallein, Doris Mersmann, Inge Dahlbuedding-Heintel vom Diözesanbezirksverband Paderborn, Margret Peitz und Barbara Grewing.
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 Der seit 2015 zum dritten Mal verliehene Stiftungspreis wurde jüngst gezielt für Projekte im Bereich der Mitgliederwerbung vergeben. Aus zehn KFD-Diözesanverbänden hatten 31 Gemeinschaften ihre Projekte eingereicht. Die von einer Jury ermittelten ersten drei Plätze gingen an Gruppen aus den Diözesanverbänden Münster, Paderborn und Osnabrück. Das Langenberger Vorstandsteam wurde mit dem zweiten Rang und einer 500-Euro-Prämie ausgezeichnet.

Professorin Dr. Susanne Sandherr von der Katholischen Stiftungshochschule München lobte: „Sie haben es in Ihrer Bewerbung auf den Punkt gebracht – wir können nur gewinnen.“ Denn seit 2014 habe die KFD Langenberg 74 Frauen als neue Mitglieder in ihre Gemeinschaft aufgenommen – viele während einer 2015 organisierten Cocktailparty.

Bei der Reise nach Mainz war die Vorfreude bei den Langenbergerinnen groß. Dass es der zweite Platz war, wussten sie allerdings nicht. Sie verbrachten nach dem offiziellen Teil einen interessanten Abend im Kreis vieler KFD-Frauen und kamen auch mit der Bundesvorsitzenden Maria Theresia Obladen ins Gespräch. Das Preisgeld wird das Leitungsteam in seine weitere Mitgliederwerbung investieren. Für 2017 ist erneut eine Veranstaltung geplant, zu der alle Frauen der Gemeinde eingeladen werden.

Marianne Dirks wurde 1951 im Alter von 38 Jahren erste Präsidentin der KFD und stand 21 Jahre lang an der Spitze des Verbands. Sie wollte Frauen wachmachen für ein Christentum, das die Zeichen der Zeit wahr- und die damit verbundenen Herausforderungen annimmt. Als zentrale Aufgabe der KFD auf Bundesebene sah sie die Bildungsarbeit. Eine moderne Frauengemeinschaft dürfe sich nicht in einem engen Organisationsschema abkapseln, sondern müsse offen sein für alle, die am Rande stehen. Heute unterstützt die Marianne-Dirks-Stiftung die Frauenbildungsarbeit und die publizistische Aufbereitung frauenrelevanter Themen im religiösen, kulturellen und sozialen Umfeld mit dem Ziel, dass Frauen an allen Bereichen gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens gleichwertig teilhaben können.

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