Erschließung geht in die heiße Phase
Bild: Nienaber
Es geht voran an der Mühlenstraße: Bauleiter Matthias Peternahte vom Ingenieur-Büro Greiwe und Helfmeier, Bauamtsleiter Dirk Vogt und Reinhard Mense (v. l.) begleiteten gestern den offiziellen Startschuss der Erschließung von „Haselkamps Wiese“.  
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 Dort, wo künftig Familien ihre Eigenheime errichten sollen, sind nun Tiefbauarbeiter mit schwerem Gerät dabei, erste Vorbereitungen für die Erschließung von „Haselkamps Wiese“ zu bewältigen. Weil die vielbefahrene Mühlenstraße für Teil eins der Erschließungsarbeiten komplett gesperrt werden musste, sei man in der Gemeindeverwaltung froh darüber gewesen, die Ausschreibung und Auftragsvergabe so schnell über den Schreibtisch bekommen zu haben, unterstreichen Bauamtsleiter Dirk Vogt und sein Mitarbeiter Reinhard Mense unisono. „Wir wollten diesen Teil der Arbeiten unbedingt noch in der schulfreien Zeit abschließen, um so wenig Verkehrsbehinderungen wie möglich zu verursachen“, betont Vogt.

Schmutz- und Regenwasser

Dass das ausgewählte Tiefbauunternehmen so kurzfristig zur Verfügung stand, sei in einer konjunkturell guten Zeit des Jahres nicht selbstverständlich. Aber: Das Unternehmen Redeker lasse eine Baustelle im benachbarten Lippstadt kurzzeitig ruhen, um die Mühlenstraße „vor der Brust weg zu haben“, wie Vogt beim Ortstermin erläutert. Um die Schmutzwasserkanalisation des künftigen Wohngebiets an das bestehende Leitungsnetz anschließen zu können, wird an den Rohren unter der Mühlenstraße ein Anschluss gelegt. Von dort wird zu einem späteren Zeitpunkt die Schmutzwassererschließung von „Haselkamps Wiese“ vorangetrieben. Zuvor steht allerdings noch die Regenwassererschließung an. Diese wird von dem am tiefsten gelegenen Punkt des nach Norden hin abfallenden Geländes gestartet. Nahe dem Forthbach entsteht in diesem Zug ein Regenrückhaltebecken. Die Auskofferungsarbeiten dafür sollen schnellstmöglich beginnen, wie Matthias Peternahte vom Ingenieur-Büro Greiwe und Helfmeier, das mit der Bauleitung beauftragt wurde, erläutert.

Baustraße

Sobald Regenwasser- und Schmutzwassererschließung abgeschlossen sind, soll laut Peternahte mit der Baustraße begonnen werden. Ob diese aber trotz der frühzeitigen Vorbereitung bis Ende des Jahres fertiggestellt wird, sei nicht absehbar. Vor allem die Witterung – ein nasser Herbst oder ein früher Winter mit andauerndem Frost – könne noch einen Strich durch die Rechnung machen. „Aber wir sind guter Hoffnung“, sagt Peternahte.

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