Europagedanken leben und Freunde treffen
Bild: Wachter
Arm in Arm für ein geeintes Europa.
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„Wir wollen mit den Teilnehmern künftig noch mehr in die Familien gehen“, sagt Jugendcamp-Betreuerin Andrea Wachter. Auch weitere Schulpartnerschaften und gemeinsame Unterrichtsbesuche vor Ort seien denkbar. „Bisher ist dieses eine recht einseitige Angelegenheit. Die Einladungen kamen bisher immer von polnischer Seite. Da wäre ein bisschen mehr Gleichgewicht wünschenswert“, betont die Langenbergerin. Ein wahres Wort, reisen doch auch beim nächsten geplanten Schulaustausch 20 Schüler aus Langenberg nach Danzig, um dort am Unterricht teilzunehmen. Laut Andrea Wachter würden partnerschaftliche Beziehungen auch zu anderen europäischen Ländern in Betracht gezogen.

Generell müsse das Motto lauten „Europa leben“, sagt die Betreuerin des im Jahresturnus ortswechselnden Ferienlagers. „Wir reden immer von Europa, dann gehören solche Aktionen wie das Jugendcamp für eine Gemeinde dazu.“ Das deutsch-polnische Jugendcamp ist laut Andrea Wachter wesentlicher Bestandteil Partnerschaft mit den Freunden in Neuzelle. Das Zusammentreffen der Jungen und Mädchen mit den Teilnehmern aus Brandenburg diene dazu, dass die Partnerschaft in der Jugend verankert ist. „Die Jugendcamps bieten jungen Menschen eine Plattform, sich grenzenlos begegnen zu können“, erläutert Andrea Wachter. Aber auch für die teilnehmenden Gemeinden böten die Jugendbegegnungen Vorteile. So würden Netzwerke auf unterschiedlichen Ebenen entstehen, und auch für die Außenwirkung als offene und gastfreundliche Gemeinden seien die Camps nützlich.

Um das Jugendcamp auch in Zukunft durchführen zu können, sind die Organisatoren auf finanzielle Hilfe angewiesen. Außer den Gemeinden beteiligen sich auch das Deutsch-polnische Jugendwerk (DPJW) und weitere Sponsoren. Zudem engagieren sich die Betreuer ehrenamtlich. In Langenberg waren dies bisher vor allem Andrea und Martin Wachter, sowie Dominik Potthast. Der Termin für das nächste deutsch-polnische Jugendcamp steht übrigens schon fest. Interessenten sollten sich schon die Woche vom 22. bis zum 29. Juli im Kalender anstreichen. Das Ziel ist dann wieder die Stadt Zielona Gora in Polen.

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