Ferienfreizeit mit nachhaltigem Mehrwert
Bild: Nienaber
Freuen sich schon auf das gemeinsame Abenteuer in Lettland: (v. l.) Markus Kriegel (Awo Langenberg), Teilnehmer Bastian Kriegel und Projektkoordinatorin Anna-Lena Friebe (Awo-Jugendwerk OWL). Sie werden im Sommer zusammen mit 14 weiteren Jugendlichen nach Koceni reisen.  
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Auch die Gemeinde hat nun ihre Unterstützung zugesagt. 1200 Euro zur Förderung des multilateralen Jugendprojekts hat der Rat jüngst bewilligt. Ziel müsse es sein, die Kosten für die Jungen und Mädchen so niedrig wie möglich zu halten, um auch Jugendlichen aus einkommensschwachen Haushalten eine Teilnahme zu ermöglichen, hieß es in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport.

Leben in der EU steht im Fokus

Von Freitag bis Donnerstag, 16. bis 22. August, gehe es auf „klassische Sommerferienfreizeit mit nachhaltigem Mehrwert“. Noch stünden einige Plätze zur Verfügung, berichten die Organisatoren, Markus Kriegel vom Langenberger Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) und Anna-Lena Friebe vom Jugendwerk der Awo in Ostwestfalen-Lippe. Wer die beiden sowie eine weitere erfahrene Jugendbetreuerin in das idyllische Dörfchen in der Region Valmiera begleiten möchte, sollte sich sputen. Anmeldeschluss ist der 15. Juni.

Sorgen, dass der Jugendaustausch zu einem Nachhilfeunterricht in Sachen Politik gerate, seien unbegründet, betont Anna-Lena Friebe. Zwar stehe das Thema „Leben in der EU“ im Fokus der mehrtägigen Reise in den Osten des Kontinents, aber das Ganze werde spielerisch und altersgerecht aufbereitet. „Es geht viel mehr um die Mitbestimmung als Kern des politischen Gedankens“, sagt die Awo-Mitarbeiterin. Dementsprechend werden Details des Programms von den Jugendlichen selbst ausgearbeitet. Denkbar seien Ausflüge nach Riga und Koceni.

Sommerhaus am See

Das Sommerhaus, in dem die Gruppe wohnen wird, liegt an einem Badesee, der zum Kanufahren und Stand-Up-Paddeling einlade. Mitfahren können Jungen und Mädchen im Alter von 13 bis 17 Jahren, wobei die Altersgrenze nach oben ein oder zwei Jahre Spiel habe, wie Anna-Lena Friebe erläutert. Weil die Langenberger vor Ort mit Jugendlichen aus Lettland Zeit verbringen werden, sind Englischkenntnisse „mindestens von Vorteil“, sagt Markus Kriegel.

Am Montag, 17. Juni, kommen die Teilnehmer des Jugendaustauschs zu einem weiteren Vortreffen zusammen. Dann sollen Details der Reise besprochen und es soll am Programm gefeilt werden. Der Termin wurde nicht zufällig gewählt. An diesem Tag ist eine Delegation aus Lettland zu Besuch in Langenberg, die die Jugendlichen sicher gern kennenlernen möchte. Wer mit nach Koceni möchte, kann sich mit Projektkoordinatorin Anna-Lena Friebe in Verbindung setzen. Sie erteilt weitere Auskünfte und nimmt auch Anmeldungen entgegen. Sie ist zu erreichen unter w 0521/9216474 sowie per E-Mail an anna-lena.friebe@awo-owl.de

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