Flammen schlagen aus Spänefilter
Bild: Eickhoff
Zu einem Brand ist es am Montagabend in einer Langenberger Tischlerei gekommen. Ein Mitarbeiter hatte eine Rauchentwicklung bemerkt und danach die Feuerwehr alarmiert.
Bild: Eickhoff

Nach Angaben der Polizei hatte ein Firmenangehöriger den Brand bemerkt und per Notruf gemeldet.Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der auf dem Dach des Unternehmens installierte Filter in Vollbrand, berichtete Meerbecker der „Glocke“ weiter. Mit einem massiven Wasserangriff sei das Feuer gelöscht worden. Dazu wurden zwei B-Leitungen verlegt. Weiter wurde die Löschwasserversorgung mit vier C-Rohren gewährleistet.

Drehleiter im Einsatz

Ausgerückt zur Alten Lippstädter Straße waren sowohl der Löschzug Langenberg als auch der aus Benteler. Zur Brandbekämpfung mussten sich mehrere Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten ausrüsten, um sich gegen den gefährlichen Brandrauch zu schützen. Zur Unterstützung wurden eine zweite Drehleiter sowie ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehrleute aus Rietberg angefordert. Während der eigentliche Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, dauerte die Suche nach der Ursache und den Gründen, warum sich das Feuer überhaupt ausbreiten konnte, wesentlich länger. Erst in den frühen Morgenstunden des Dienstags konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken, lediglich eine Brandwache blieb auf dem Firmengelände zurück, um ein erneutes Auflodern der Flammen ausschließen zu können. Denn durch das installierte Rohrsystem hatten sich in der Anfangsphase des Brands glühende Späne nahezu ungehindert in dem Gebäudekomplex ausbreiten können.

Straßensperrung notwendig

Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Alte Lippstädter Straße für zirka eine Stunde gesperrt werden. Die Ursache für die Brandentwicklung steht bislang ebenso wenig fest wie die Schadenshöhe. An dem Standort könne weiter produziert werden, berichtete der Technische Leiter des Unternehmens, Michael Honerlage, am Dienstag gegenüber der „Glocke“. Es sei lediglich eine von insgesamt fünf Filterkammern betroffen, dementsprechend sei der Betrieb, wenn auch eingeschränkt, möglich. Seitens der Unternehmensleitung gehe man aber davon aus, das der Schaden noch in dieser Woche repariert werden könne und die Anlage zeitnah wieder ohne Einschränkungen zur Verfügung stehe. Weitere Bilder im Internet: www.die-glocke.de

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