Flinke Finger am Porzellanschwein
Bild: Wieneke
Erste Teilnahme am Sparschweinfüttern und gleich mit dem dritten Platz erfolgreich: Das schafften die sechs jungen „Sausebrause“-Frauen. 13 Sechser-Mannschaften versuchten, möglichst viele 20-Cent-Münzen in das Schweinchen zu stecken.  
Bild: Wieneke

Die Sechs scheffelten 26,80 Euro ins Porzellanschwein. Ein kleines bunt bemaltes Sparschwein aus Porzellan stand im Blickpunkt zahlreicher Besucher im gemütlichen Biergarten im Herzen des Gemeinde. 13 Sechser-Mannschaften – zwei mehr als 2013 – versuchten, möglichst viele 20-Cent-Münzen innerhalb einer Minute in das Schweinchen zu stecken. Doch das kann nur gelingen, wenn die zwölf Hände koordiniert wie ein Uhrwerk agieren, passt doch jeweils nur eine Münze durch den schmalen Schlitz. Es ist schon eine besondere Freude, die Diskussionen über die letzten taktischen Anweisungen vor dem Startschuss zu verfolgen, die vielfach von übermotivierten Teilnehmern doch nicht eingehalten werden und so alle guten Vorsätze zunichtemachen.

Kurzweilig, heiter und zugleich spannend verlief der Wettbewerb trotz eines heftigen Regengusses unter der gnadenlosen Leitung von Meinolf Haselkamp. Mit flotten Sprüchen brachte Moderator Werner Hammelbeck Stimmung in die Veranstaltung und munterte zugleich die Aktiven auf der Biergarten-Bühne auf. Insbesondere freute er sich über sieben neue Teams und stand ihnen „väterlich“ mit Rat und Tat zur Seite.

Bei der mit Spannung erwarteten Siegerehrung gab es einige faustdicke Überraschungen: Einen überlegenen Sieg fuhr zum zweiten Mal in Folge das Team des „SC Heide“ mit altgedienten KJG-Mitgliedern in den Reihen mit 26,80 Euro – das ist ein Minus von einem Euro im Vergleich zum Vorjahr - ein. Dafür gab es 50 Liter kühles Blondes im Fass. Doch gleich zwei neue Teams rückten nah zu den Siegern auf: Platz zwei und 30 Liter „Hopi“ gingen an die erste Mannschaft des Throns 2014/2015 mit Schützenkönigin Carolin Brökelmann an der Spitze. Die Throndamen und -herren kamen auf 25,20 Euro – das entspricht 126 Münzen. Mit nur drei 20-Cent-Stücken weniger belegte das junge Damenteam „Sausebrause“ den dritten Platz und ist nun Besitzer von 20 Liter heimischen Gerstensafts. Zudem erhielten diese drei Mannschaften sowie die „Partyfeger“ (Platz vier mit 24,40 Euro) und die „Panzerknacker“ (Platz fünf/22,60 Euro) ein kleines Sparschweinchen, gefüllt mit ihrem gescheffelten Geld.

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