Förderprojekt hat noch Luft nach oben
Bild: Herrmann
Während auf „Haselkamps Wiese“ Neubauten entstehen, soll das Projekt „Jung kauft Alt“ dazu anregen, in Bestandsgebäude zu investieren.
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Um letztgenannter Entwicklung weiter Schwung zu geben, hatte die Politik im Frühjahr das Projekt „Jung kauft Alt“ auf den Weg gebracht. Bei der Auslastung der bereitgestellten Fördermittel sei aber noch Luft nach oben, wie Kämmerer Dirk Vogt betont. Bürgerinteresse an „Jung kauft Alt“, bei dem der Erwerb von Altbauten in Langenberg gefördert wird, sei durchaus vorhanden, bestätigte Vogt der „Glocke“ auf Nachfrage. „Uns liegen mehrere Anfragen vor. Und auch Antragsbögen haben wir einige rausgeschickt“, erläuterte der Fachbereichsleiter. Bewilligt seien bisher eine einmalige Förderung zur Erstellung eines Altbaugutachtens sowie zwei über sechs Jahre laufende Förderungen im Rahmen von Immobilienfinanzierungen. Der Rat hatte in seiner Sitzung am 6. März beschlossen, dass die Gemeinde bei jeweils drei Projekten pro Jahr finanziell unter die Arme greift. Für den Fall, dass die im Haushalt 2014 veranschlagten 9000 Euro deutlich vor Jahresende aufgebraucht seien, müsse die Politik über eine Ausweitung von „Jung kauft Alt“ entscheiden, hieß es in der Gemeinderatssitzung.

„Wie es zurzeit aussieht, kommt die Politik aber nicht in Zugzwang“, unterstrich Dirk Vogt im Gespräch mit der „Glocke“. In den fünf Monaten Laufzeit sei schließlich erst die Hälfte der Fördergelder beantragt und bewilligt worden. Auch bei dem seitens der Bürger bekundeten Interesse sei nicht zu erwarten, dass in den verbleibenden vier Monaten ungewöhnlich viele Anträge im Rathaus eintrudeln, die das Kontingent von je drei Förderprojekten pro Jahr vorzeitig erschöpfen würden. Angestoßen hatten „Jung kauft Alt“ seinerzeit die Langenberger Christdemokraten. Trotz des Ausbaupotenzials zeigt sich CDU-Fraktionschefin Monika Düsing mit der Entwicklung des Projekts zufrieden. Dass innerhalb weniger Monate mehrere Vorhaben gefördert werden konnten, zeige, dass der Bedarf in der Gemeinde vorhanden ist. „Wenn wir so Leerstände vermeiden können, ist das eine gute Sache“, sagte die CDU-Fraktionsvorsitzende.

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