Fünfkampf mit Premiere im Stockschießen
Bild: Wieneke
Freudiges Finale: Das Bild zeigt die Einzel- und Mannschaftssieger des Langenberger Fünfkampfs mit den Ehrengästen Renate Knüwer von der Kreissparkasse (vorne, rechts ) sowie links neben ihr Schirmherrin und Bürgermeisterin Susanne Mittag sowie den DLRG-Vorsitzenden Andreas Friedrich.
Bild: Wieneke

Zudem bereitete die Großbaustelle an der Hauptstraße den Organisatoren schlaflose Nächte. Doch mit Kreativität und Herzblut sowie einem engagierten 48-köpfigen Helferteam gelang es Organisationschef Marcel von Zons und dem DLRG-Vorsitzenden Andreas Friedrich, die Probleme zu meistern.

Ungebrochen ist die Begeisterung, für den Wettbewerb. 73 Aktive im Alter von acht bis 63 Jahren gingen an den Start. Aus einer Idee vor 34 Jahren entwickelt, mit einfachsten Hilfsmitteln und Unterstützung der Kreissparkasse Wiedenbrück als Dauersponsor aufgebaut, bestach der jüngste Fünfkampf durch neueste technische Möglichkeiten. Mehr als 1000 Einzel- und Zwischenzeiten wurden von acht Mitstreitern erfasst und verarbeitet. Mit Hilfe einer „5-Kampf-App“ konnten der stets aktuelle Stand der Aktiven auf der Strecke verfolgt und mit der Siegerehrung auch alle Einzel- und Gesamtergebnisse abgerufen werden. Zwölf Sechserteams und eine Einzelteilnehmerin waren am Start. Jeder Gruppe mussten mindestens ein weiblicher Starter und einer Person unter 18 Jahren angehören.

Die Zeit läuft

Die Aktiven hatten  100 Meter zuschwimmen, 1,5 Kilometer bis zur Eiswiese in Selhorst zu laufen, im Schießheim der St.-Lambertus-Schützenbruderschaft 90 Ringe zu schießen – die unter 13-Jährigen mussten 150 Zähler mit Kunststoff-Dartpfeilen erreichen – und danach zehn Kilometer Rad zu fahren. Die Fahrt wurde erstmals an der Turnhalle der Schmeddingschule in Benteler unterbrochen: Dort waren auf in Eigenarbeit gebauten Stockschießbahnen 90 Punkte zu erzielen. Dabei lief der Sekundenzeiger vom Startpfiff in der Schwimmhalle bis zum Ziel an der Brinkstraße unbarmherzig.

Jüngste Teilnehmer sind acht Jahre alt

Als jüngste Teilnehmer trugen sich die achtjährigen Bendix Winter, Jonas Koch und Felix Langanki und als das jüngstes Team die „Flotten Flitzer“ mit 58 Jahren in die Ergebnislisten ein. Der 63-jährige Hubert Kammertöns war der älteste Starter. Die Triathlon-Gruppe des TV Langenberg kam auf 305 Jahre. Die besten Einzelergebnisse erzielten Noah Meiertoberens (1:02 Minuten) im Schwimmen, Christian Feldevert (5:54 Minuten) im Laufen, Norbert Meierkord (2:34 Minuten) beim Schießen, Laurin Berghoff mit (51 Sekunden) beim Darten, Cornelius Borgelt (26:50 Minuten) im Radfahren und Miriam Laue (1:26 Minuten) beim Stockschießen.

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