Gemeindewehr im Übungseinsatz
Bild: Eickhoff
Ein Feuerwehrkamerad musste bei der Übung aus einer brennenden Scheune gerettet werden.
Bild: Eickhoff

 „Zur Löschwasserversorgung müssen die Kameraden eine rund 800 Meter lange Schlauchleitung verlegen“, berichtete Feuerwehrchef Reinhold Meerbecker. Zusammen mit Bürgermeisterin Susanne Mittag und Ordnungsamtsleiter Peter Schaumburg verfolgte er aufmerksam den Übungsablauf. Die 55 Feuerwehrleute mussten also nicht nur die drei Vermissten in der riesigen Scheune suchen und retten, sondern auch ihren Kameraden.

Wenn bei einem Einsatz Trupps unter Atemschutz in ein Gebäude gehen, müsse vor dem Gebäude auch ein Rettungsteambereitstehen, denn die körperliche Anstrengung für die Vorrückenden sei beträchtlich, erläutert Meerbecker. So konnten die Feuerwehrleute bei der Übung ihren Kameraden schnell retten und an den Rettungsdienst übergeben.

Wie dringend der neue Gerätewagen für die Brandbekämpfung benötigt wird, zeigte der Aufbau der langen Löschwasserleitung: Auf dem neuen Fahrzeug können beispielsweise Gitterboxen mit Schlauchmaterial transportiert werden. Die Schläuche können dann in langsamer Fahrt direkt von der Ladefläche aus verlegt werden. Bei der Übung mussten die Schläuche noch von Hand aus dem Geräteräumen der Fahrzeuge entnommen und dann einzeln ausgerollt werden, das benötigte viel Zeit.

Im Anschluss an den Trainingseinsatz trafen sich die Blauröcke im Feuerwehrgerätehaus in Benteler an der Liesborner Straße zur Manöverkritik. Bei Imbiss und Getränken konnten sie sich nicht nur stärken, sondern auch Erfahrungen austauschen.

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