Grundstücksvergabe startet zeitnah
Bild: Rolf Herrmann
Etwas später als gedacht steht demnächst die Vermarktung der Grundstücke im Baugebiet „Östliche Mühlenstraße“ an. 30 der insgesamt 34 Parzellen werden von der Gemeinde Langenberg vergeben.  
Bild: Rolf Herrmann

Sobald der Grund eingemessen ist, soll die Vermarktung der insgesamt 34 Grundstücke beginnen. Als „enorm“ bezeichnet Bauamtsleiter Dirk Vogt die Nachfrage, mit der das Rathausteam in den vergangenen Wochen bezüglich des künftigen Wohnquartiers konfrontiert wurde. Damit zeichnet sich schon jetzt ab, dass Vermarktung und Verkauf der Grundstücke vor den Toren der Gemeinde ähnlich zügig über die Bühne gehen werden, wie es seinerzeit bei den Parzellen auf Haselkamps Wiese der Fall war. Ein Nachfragebeschleuniger dürfte zudem die Tatsache sein, dass diesmal deutlich weniger Flächen von der Gemeinde vermarktet werden als zuletzt. Lediglich bei 30 Grundstücken der „Östlichen Mühlenstraße“ tritt die Kommune als Verkäuferin auf. Vier Bauplätze werden von Privat auf den Markt gebracht.

Wann die Vergabe der Bauplätze konkret beginnt, steht nach Auskunft von Bauamtsleiter Dirk Vogt noch nicht genau fest. „Wir wollen so schnell wie möglich damit beginnen, müssen aber noch die endgültigen Zuschnitte der Grundstücke dafür bekommen“, unterstrich Vogt auf Nachfrage der „Glocke“. Sobald eingemessen ist, werde das Vergabeverfahren seinen gewohnten Lauf nehmen.

Obgleich die Bauherren im Norden der Gemeinde noch nicht einmal gefunden sind, wird an anderer Stelle schon Ausschau nach weiterem Potenzial zusätzlicher Besiedlung nachgedacht. Das große Interesse an den Grundstücken an der „Östlichen Mühlenstraße“ sowie denen auf Haselkamps Wiese hatte die Langenberger CDU zuletzt dazu veranlasst, einen Antrag an den Rat der Gemeinde zu stellen, der die Entwicklung neuer Baugebiete zum Thema hat.

In der jüngsten Bauausschusssitzung wies Bürgermeisterin Susanne Mittag darauf hin, dass der Vorstoß der CDU-Fraktion grundsätzlich richtig sei. Zwar wurde fraktionsübergreifend der Bedarf gesehen, neue Wohnbauflächen im Flächennutzungsplan darzustellen, damit die Entwicklung der Gemeinde weiterhin positiv vorangetrieben werden könne. Allerdings ergibt sich laut Susanne Mittag unabhängig vom Antrag die Notwendigkeit, im Zusammenwirken mit der Regionalplanungsbehörde auszuloten, in welchem Umfang und an welcher Stelle im Gemeindegebiet Wohnbauflächen entwickelt werden könnten.

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