Heinz-Josef Bathe: 50 Jahre Priester

Die Feierlichkeiten aus diesem besonderen Anlass finden erst am 25. April, zweiter Ostertag, um 15 Uhr mit einem Dankhochamt in der Pfarrkirche St. Antonius zu Benteler statt. „Wir wollen nicht Herren über euren Glauben sein, sondern wir sind Helfer zu eurer Freude!“ (2. Kor. 1,24) steht auf der Einladung zur Feier des 50-jährigen Priesterjubiläums. Der Priesterjubilar kam am 10. Februar 1934 zur Welt und wuchs im Elternhaus in Wiedenbrück zusammen mit einer Schwester auf. Nach der Schulzeit in der damaligen Kreisstadt schloss sich der Besuch des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums in Münster an, dem ein Theologiestudium im Priesterseminar Hiltruper Missionare in Arnsberg-Oeventrop folgte. Die Stationen im seit einem halben Jahrhundert bestehenden Priesteramts begannen mit Schulendtagen und Jugendseelsorge in Gemeinden im Münsterland. Es schlossen sich die Mitarbeit im Jugendreferat von Missio Aachen sowie die Aufgaben als Referent für Fragen des Päpstlichen Werkes der Glaubensverbreitung im Bistum Münster bis 1965 an. Anschließend war Priester Bathe bis 1968 im Bischöflichen Generalvikariat in Münster als Referent in der Abteilung „Weltmission-Diaspora“ tätig und anschließend bis 1970 dort stellvertretender Leiter. Eine besondere Aufgabe wurde dem Geistlichen mehr als 15 Jahre lang als Krankenhauspfarrer im Herz-Jesus Krankenhaus der Missionsschwestern von Hiltrup übertragen.

Tätig im Pfarrverband

Dann folgte die Seelsorge als Pfarrer in der St.-Antonius-Gemeinde zu Benteler mit der zusätzlichen Mitarbeit in der Kurseelsorge in Bad Waldliesborn bis 1988. Der schloss sich die Leitung des Pfarrverbands Wadersloh bis 1994 an. Bis 2004 war Bathe als Vicarius Cooperator in den Gemeinden des Pfarrverbunds Wadersloh tätig. Heute lebt Pfarrer Heinz-Josef Bathe im wohlverdienten „Unruhestand“, denn er hilft – bedingt durch den Personalmangel – als Seelsorger aus. Deshalb hat der 77-Jährige auch weiterhin die kircheneigene Wohnung in Benteler gemietet. „Bei all meinen Aufgaben vor einer Zeit in Benteler waren mir die 15 Jahre als Krankenhauspfarrer eine wichtige Zeit als Seelsorger“, sagt er. In Benteler habe er stets Wert darauf gelegt, einen Bogen von der Heimatgemeinde in die Mission zu schlagen.

Heimat ist und bleibt Benteler

Nach dem Höhepunkt in seinem Wirken in Benteler gefragt, sagt Pfarrer Bathe: „Die totale Innen-Renovierung der Pfarrkirche St. Antonius Benteler im Jahr 2004. Er freut sich sehr darüber, dass demnächst auch die Dach- und Außenrenovierung erfolgt. Pfarrer Bathe schaut äußerst positiv auf seine seelsorgerischen Tätigkeiten in Benteler – die Hälfte seines Wirkens als Geistlicher – was alleine durch die Tatsache unterstrichen wird, dass er auch nach seinem Eintritt in die Emeritierung als Seelsorger in Benteler geblieben ist.

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