Ist Einweihungstermin zu halten?
Bild: Nienaber
Die Planungen für die Umgestaltung und technische Sanierung der Friedhofskapelle in Benteler sind noch nicht so weit fortgeschritten wie die ihres Langenberger Pendants. Ob der Einweihungstermin im September eingehalten werden kann, ist daher fraglich.  
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Anders als in Langenberg, wo die Planungen bereits fortgeschritten sind, ist in Benteler in Sachen Kapellen-Aufhübschung noch ein langer Weg zu gehen. Wie die Abschiedsräume auf dem Langenberger Friedhof einmal aussehen sollen, das haben die Mitglieder der eingerichteten Arbeitsgruppe bereits vor Wochen ausführlich vorgestellt. Ganz so weit ist man im kleineren Ortsteil der Gemeinde noch nicht.

Nach Informationen der „Glocke“ hat sich die dortige Expertenrunde jüngst erstmals ausführlich mit den Sanierungsplänen befasst. Waren ursprünglich vor allem technische Verbesserungen wie die Installation einer Klimaanlage, das Austauschen von Fenstern und Innentüren aus Holz sowie ein neuer Anstrich angedacht, könnte die Maßnahme nun doch umfangreicher werden. Details dazu sollen in den kommenden Wochen ausgearbeitet werden. Die Pläne will die Arbeitsgruppe der Lokalpolitik noch vor der Sommerpause präsentieren. Die nächste Sitzung des zuständigen Haupt- und Finanzausschusses ist am Dienstag, 9. Juni.

Umfangreicheres Maßnahmenpaket

Welche Auswirkungen der zeitliche Verzug bei den Planungen sowie ein womöglich umfangreicheres Maßnahmenpaket auf den anvisierten Einweihungstag, Sonntag, 20. September, (Tag des Friedhofs) hat, dazu wollte sich Bürgermeisterin Susanne Mittag auf Nachfrage der „Glocke“ nicht äußern. Aber so viel steht fest: Aufgrund der Tatsache, dass die Benteleraner Friedhofskapelle während der Kernbauphase des Langenberger Pendants als Ausweichquartier dienen muss, dürfte es schwierig sein, den Einweihungstermin im südlichen Ortsteil zu halten.

Die Chancen, dass pünktlich zum Aktionstag im September die Abschiedsräume in Langenberg in neuem Glanz erstrahlen und die Zeiten eines Trauerns in unangemessener, trostloser Atmosphäre damit vorbei sind, stehen deutlich besser. Die Pläne, für die Architekt Peter Hämel, Bauingenieur Hans-Georg Löppenberg und Innenarchitektin Andrea Wördekemper-Bahners verantwortlich zeichnen, sind in trockenen Tüchern, erste Ausschreibungen laut Verwaltungschefin Susanne Mittag auf den Weg gebracht.

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