Jugendcamp könnte Zuwachs bekommen
Archivbild: Riedel
Abenteuer auf dem Hallenboden: Zur achten Ausgabe hatten im August Jugendliche aus Langenberg, Neuzelle und dem polnischen Zielona-Gora ihre Luftmatratzen in der Mehrzweckhalle an der Bentelerstraße ausgelegt. Demnächst könnten Jugendliche aus dem lettischen Valmiera ebenfalls mit dabei sein. Seitens der Partnerregion des Kreises Gütersloh war jüngst eine Anfrage an die Gemeinde gerichtet worden, mit den dortigen Schulen und Vereinen einen multilateralen Jugendaustausch zu starten.
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Seitens der Partnerregion des Kreises Gütersloh, dem lettischen Valmiera, war jüngst eine Anfrage an die Gemeinde gerichtet worden, mit den dortigen Schulen und Vereinen einen multilateralen Jugendaustausch zu starten, wie er im Südzipfel des Kreises schon mit jungen Menschen aus Deutschland und Polen erfolgreich praktiziert wird. Bei der Politik stößt die Idee auf Interesse.

Dass das von Langenberg mitorganisierte Projekt auf deutsch-polnischer Ebene bereits bestens funktioniere, machte im Rahmen der jüngsten Schulausschusssitzung UWG-Ratsfrau Andrea Wachter als Organisatorin der Begegnungsaktion deutlich. Sie warf einen Blick zurück auf die im Sommer in heimatlichen Gefilden über die Bühne gegangene achte Ausgabe des Camps. Ihre Erläuterungen stimmten die übrigen Bürgervertreter zuversichtlich, dass eine Ausweitung oder Ergänzung um den Faktor Lettland – genau genommen Valmiera – durchaus funktionieren könne, vielleicht sogar sinnvoll sei. „Die Frage, die sich stellt, ist, ob wir die Aktivitäten Richtung Lettland ausdehnen wollen oder nicht“, unterstrich Bürgermeisterin Susanne Mittag in der öffentlichen Sitzung. Zu bedenken sei dabei unter anderem, dass ein weiteres Öffnen des Kulturenaustauschs trotz zu erwartender EU-Fördermittel der Gemeinde zusätzliche Kosten bringen würde. Jene gelte es im Vorfeld genau zu prüfen, forderte die CDU bei aller Freude über die positive Bilanz des bestehenden Projekts.

Die UWG sprach sich hingegen bereits dafür aus, aufgrund der Fördermöglichkeiten die Aktivitäten im Rahmen des Jugendaustauschs auf Lettland auszudehnen. Abschließend einigten sich alle Fraktion dahingehend, einen multilateralen Austausch mit den Schulen und Vereinen aus Valmiera zumindest anstreben zu wollen. Die Verwaltung wurde beauftragt, bis zur nächsten Schulausschusssitzung im November einen entsprechenden Haushaltsansatz zu beziffern. Danach soll abschließend über die Zukunft des Projekts entschieden werden.

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