Junge Künstler werden mit Fango kreativ
Nicht nur Heilmittel, sondern auch Gestaltungsmaterial. Das lernten die Teilnehmer bei den Ferienspielen über Fango.

Da hatten sich Petra und Michael Berghoff etwas ganz Neues für die beliebten Ferienspiele in der Gemeinde einfallen lassen. Denn in der gemütlichen Blockhütte im Grünen gestalteten die Kinder mit Fango, das gewöhnlich als Heilmittel vielen Menschen gute Dienste erweist, kleine Statuen. Zudem wurden die eifrigen Jung-Kreativen mit leckerem Kuchen und kühlen Getränken bewirtet. In gut dreistündiger Arbeit erstellten die Mädchen und Jungen unter Anleitung und mit Unterstützung des Ehepaares Berghoff sowie Marianne Honold ihre ganz persönlichen Kunstwerke. Die einen entschieden sich für menschliche Figuren, andere für Herzen, Blumen, Sterne oder einen Fisch.

Nach dem Schaffen folgt das Lob der Eltern

Zunächst wurde ein Rahmen aus einem biegsamen Draht geformt. Dieser wurde dann in einem kleinen Brett als Standfuß befestigt. Nun ging es daran, den entsprechenden Körper mit Papier um den Draht herum zu formen. Die abschließenden Konturen wurden fein säuberlich durch entsprechenden Druck mittels Klebeband herausgearbeitet. Der sehr harte Fango hatten inzwischen einige Jungen in kleine Stücke zerkleinert. Er wurde in einem Topf erwärmt und somit war er streichfähig. Damit wurde nun das gesamte Kunstwerk überzogen. Nachdem der Fango sich abgekühlt hatte und wieder fest war, trugen die jungen Künstler mit einem Pinsel hauchdünn „Classic Treasure Gold“ auf. Das verlieh dem Kunstwerk eine sehr edle Wirkung und brachte den Kindern großes Lob der Erwachsenen und Eltern am Abend ein – die Mühen an diesem unterhaltsamen Tag hatten sich also gelohnt.

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