Kaiserwetter adelt das Schützenfest
Bild: Ebert
Hubert und Renate Große-Wietfeld nehmen die Parade ab.
Bild: Ebert

Der Ort war ab morgens auf den Beinen, manch ein Gast kehrte erst im Morgengrauen wieder zurück nach Hause. Eine solch harmonische Feier hatten die Organisatoren allemal verdient. Dieser Festtag begann mit einer Premiere: Kerstin Pilz, protestantische Pfarrerin der Versöhnungs-Kirchengemeinde, Ehrenpräses Heinz-Josef Bathe und Günther Hüls, Präses der Antoniusschützen, feierten gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst. Der Pfarrgarten bildete dafür eine schmucke Kulisse.

Kinder begeistert

Ausgelassen tollten derweil die Kinder der Schmeddingschule auf dem Pausenhof. Deren Geduld wurde umgehend belohnt: Spielmannszug und die uniformierte Schützengemeinde holten gemeinsam die Mädchen und Jungen von der Schule ab. Lautstark leisteten die Kinder den Abordnungen bis zum Schützenplatz Geleit. Während die Erwachsenen sich mit Rinderwurst stärkten, nahm der Nachwuchs das Außengelände in Beschlag. Unterschiedliche Aktionen sorgten dafür, dass die Kinder hellauf begeistert waren und den Unterricht an diesem Vormittag nicht die Spur vermissten. An der Frühstückstafel Platz genommen hatten außer den Witwen und Witwern die Jubiläumsköniginnen und -könige. Unter den hungrigen Gästen befand sich auch Landrat und Antoniusmitglied Sven-Georg Adenauer. Brudermeister Rainhard Sträter hieß den Landrat ebenso willkommen wie Bürgermeisterin Susanne Mittag, Dr. Michael Brinkmeier (MdL, CDU) und Vertreter der lokalen Wirtschaft.

Ausgezeichnete Mitglieder

 „Eine besondere Ehre“, sagte Sträter, „ist es, diese Auszeichnungen vorzunehmen.“ 25 Kameraden bekamen unter dem Beifall der mehr als 300 Gäste im Festzelt für ihre Vereinstreue von Sträter, Oberst Jürgen Neitemeier und Brudermeister Holger Kröger die Insignien ans Revers geheftet. Mit auf der Bühne auch Hubert Große-Wietfeld, der sich am Sonntagabend mit einem Volltreffer zum König der St.-Antonius-Schützen gekürt hatte. Während seine Frau Renate und die übrigen Damen der Throngesellschaft am Vormittag die Garderobenfragen klärten, prostete der Regent Marc Eustrup zu. Der junge Mann darf sich ab sofort König der Jungschützen nennen.

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