Kinderbetreuung wird vor Ort vermittelt
Bild: Eilert
Stellten die neue Vermittlungsstelle für Langenberg vor: (v. l.) Peter Schaumburg (Fachbereichsleiter Bürgerservice), Birgit Kaupmann (Caritasverband Gütersloh), Lothar Busche (Abteilungsleiter Jugend, Familien und Sozialer Dienst), Marianne Tröster (Sachgebietsleiterin Jugend, Familie und Sozialer Dienst), Bürgermeisterin Susanne Mittag, Volker Brüggenjürgen (Caritasverband Gütersloh) und Marion Hoffmann (Kreisfamilienzentrum Langenberg).
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Die Vermittlungsstelle wäre sonst für zwei Jugendamtsbereiche zuständig gewesen und hätte nach unterschiedlichen Fördermodalitäten handeln müssen. Jetzt konnte den Langenbergern der Wunsch einer eigenen Vermittlung vor Ort erfüllt werden.

Viele junge Eltern haben das Problem, Job und Familie mitein-ander zu vereinbaren. Besonders wenn die Kinder noch klein sind ist es schwierig jemanden zu finden, der auf sie aufpasst wenn die Eltern arbeiten müssen. Das Angebot der Kindertagespflege ist eine Erleichterung für die Eltern.

Familienfreundlichkeit ist wichtig

In Langenberg hilft das Kreisfamilienzentrum der Caritas jetzt bei der Vermittlung von Kindertagesverhältnissen im Auftrag des Kreises Gütersloh. Die Betreuung vor Ort befürwortet Volker Brüggenjürgen, Vorstand der Caritas: „Es ist wichtig, Langenberg familienfreundlich zu gestalten und die Vermittlung von Kindertagespflegen zu erleichtern“, sagt er. Wenn berufstätige Eltern eine Kindertagespflege suchen, sollten sie zuerst Informationen bei der jeweiligen Vermittlungsstelle vor Ort einholen. Die Eltern zahlen einen Elternbeitrag der nach dem Verdienst gestaffelt wird. Die Vermittlungsstellen und die Tageseltern werden vom Kreis Gütersloh finanziert.

Marion Hoffmann koordiniert die Tageseltern

Leiterin des Familienzentrums Langenberg an der Benteler Straße 108 ist Marion Hoffmann. Eine ihrer Aufgaben ist es, frisch gebackene Mütter und Väter zuhause zu besuchen. „Ich kenne jetzt schon fast jede Familie in Langenberg“, sagt sie lachend. Die persönlich aufgebauten Kontakte helfen dabei, den einzelnen Familien die passende Kinderbetreuung zu vermitteln. „Viele Eltern denken direkt sie wären Rabeneltern, wenn sie ihre Kinder in Tagespflegeeinrichtungen geben. Heutzutage ist es aber normal, dass die Eltern arbeiten gehen. Da braucht sich niemand zu schämen“, sagt die Leiterin.

Kontakt und Informationen: Marion Hoffmann, Kreisfamilienzentrum der Caritas, Benteler Straße 108, Telefon 05248/823982.

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