Kita wird „Haus der kleinen Forscher“
Die Benteleraner Kindertageseinrichtung St. Antonius darf sich nun offiziell „Haus der kleinen Forscher“ nennen. Über die Zertifizierung freut sich auch Langenbergs Bürgermeisterin Susanne Mittag, die bei einem Vor-Ort-Termin mit den Kindern auf Entdeckungsreise ging.

Kindergartenleiterin Margret Schledde und ihr Team waren für die Idee sofort Feuer und Flamme. Die Tagesstätte darf sich jetzt offiziell als „Haus der kleinen Forscher“ bezeichnen. Sie ist bereits die vierte Einrichtung im Kreis Gütersloh, die dieses Zertifikat überreicht bekam. Das Bildungsbüro des Kreises Gütersloh ist lokaler Kooperationspartner der Berliner Stiftung und koordiniert die Umsetzung des Projekts in den Kindergärten und Schulen im Kreisgebiet Gütersloh.

Vor den Augen zahlreicher Kinder der Tagesstätte St. Antonius und ihren Eltern überreichte Gudrun Mackensen, Leiterin der Abteilung Schule, Bildungsberatung und Sport des Kreises Gütersloh, Margret Schledde und Heike Köcher-Bunse, pädagogische Fachkraft der Kita, das entsprechende Zertifikat. „Wer so viel forscht, hat sich eine solche Auszeichnung redlich verdient“, betonte Gudrun Mackensen.

Besonderer Dank gilt Projektkoordinatorin

Auch Langenbergs Bürgermeisterin Susanne Mittag wollte sich die Zertifizierung nicht entgehen lassen. Eigenhändig brachte sie das Zertifikat an einer Wand im Eingangsbereich an, wobei ihr der örtliche Pfarrer Jörg Schlummer helfend zur Seite stand. Reichlich lobende Worte fanden die beiden Erzieherinnen als Dank für die Auszeichnung. Sie seien vor allem froh, dass es solche Projektangebote gebe und es ihnen ermöglicht wurde, beim „Haus der kleinen Forscher“ teilzunehmen.

Ein besonderer Dank ging dabei an Ingrid Weitzel, Koordinatorin des Projekts im Bildungsbüro. Das Experimentieren mache den Mädchen und Jungen vor allem riesengroßen Spaß. Die Kinder stimmten zum Beweis ein Lied speziell zum Thema „Forschen“ an.

Nach der Zeremonie konnten die Mädchen und Jungen im Garten der Kita endlich das tun, worauf sie sich schon die ganze Zeit gefreut hatten: forschen, bauen und ausprobieren. Verschiedene Tische waren aufgebaut worden, an denen die Kinder zu den Themen Wasser, Luft, Energie und Magnetismus frei experimentieren durften. Zum Abschluss gab es ein ganz besonders interessantes Experiment.

Eine an alle gerichtete Frage lautete: Wie viele Eimer Sand werden benötigt, um das Gewicht von Margret Schledde auf einer lebensgroßen Waage auszugleichen? Es wurde geschätzt und spekuliert. Die Kinder schrieben ihre vermutete Antwort auf einen Zettel, der in eine Box geworfen wurde. Genau 23 Eimer voller Sand hatten die Kinder herbeigebracht, als sich die Waage schließlich ins Gleichgewicht bewegte. Die Gewinner durften sich über kleine Überraschungen freuen.

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