„Kleeblatt“ spendet 9000 Euro
Bild: Wieneke
Das Geld bleibt in der Gemeinde: 9000 Euro stellten die „Kleeblatt“-Frauen Benteler aus den drei Verkaufsbörsen im Jahr 2015 für Menschen in Not zur Verfügung: (v. l.) Stefanie Bajerke, Claudia Hopf-Paßgang, Nicole und Klaus Dirkwinkel mit Sohn Kilian, Helga Hoffmeister, Tina Bredemeier und Tochter Ann Kathrin sowie Ulla Baumhus und Renate Paßgang
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4000 Euro hat das „Kleeblatt“ für eine Reittherapie der heute achtjährigen Ann Kathrin Bredemeier zur Verfügung gestellt. Das Mädchen war plötzlich ins Koma gefallen und erst nach sechs Wochen wieder aufgewacht. Doch die Ärzte konnten anfangs keine sichere Diagnose stellen. Ein hartes Schicksal für die Familie, zumal Ann Kathrin ein weiteres Mal, jedoch nur kurzzeitig, ins Koma fiel. Erst danach wurde eine recht seltene Krankheit erkannt.

Weitere 4000 Euro gehen an die Familie Dirkwinkel. Der heute 20-jährige Sohn Cedric ist nach einem Motoradunfall vor zwei Jahren ein Schwerstpflegefall. Um die Not der pflegenden Eltern ein wenig zu erleichtern, stellten die „Kleeblatt“-Frauen Geld für den Umbau eines Autos bereit. Danach kann der Sohn mit seinem Spezialrollstuhl problemlos in den Wagen gehoben werden. „Das ist für uns eine riesige Unterstützung“, freuten sich die Eltern. Sie sind jetzt mobiler und Cedric genießt sichtlich trotz seiner Schmerzen und Behinderungen die Ausfahrten.

 Die dritte Spendensumme des „Kleeblatts“ in Höhe von 1000 Euro nahm Helga Hoffmeister als Vertreterin der privaten Flüchtlingshilfe Langenberg-Benteler dankbar in Empfang. Damit könne die intensive Sprachförderung aller in der Gemeinde lebenden Flüchtlinge weitergeführt und ausgebaut werden, sagte sie.

Hintergrund

Seit 2003 veranstaltet das „Kleeblatt“ Benteler in der Gemeinde jährlich zwei Verkaufsbörsen für gut erhaltene Kleidung für Teenies und Frauen sowie eine weitere für gebrauchtes Spielzeug. Von den Verkäufern wird ein kleiner Prozentteil der erzielten Einnahmen als Spende durch das „Kleeblatt“ für karitative und soziale Zwecke in der Gemeinde einbehalten. Die Erlöse von 200 Euro im ersten Jahr sind ständig gestiegen und haben 2015 die Rekordmarke von 9000 Euro erreicht. Insgesamt wurden bisher 41.585 Euro ausgeschüttet.

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