Kleines Pfarrfest feiert Premiere
Bild: Wieneke
Die Langenberger Landfrauen verwandelten den Kirchplatz von St. Lambertus wieder in ein Blütenmeer.
Bild: Wieneke

Nur noch alle zwei Jahre soll in Zukunft in der katholischen Kirchengemeinde St. Lambertus und St. Laurentius das Pfarrfamilienfest gefeiert werden. Als Ausgleich wird in den festfreien Jahren nach der Fronleichnamsprozession zum gemütlichen Beisammensein auf dem Kirchplatz eingeladen, so die Idee des Pfarrgemeinderats. In zwangloser Runde findet ein Frühschoppen statt, bei dem Alt und Jung ins Gespräch kommen. Bei der Premiere am Donnerstag hatten Mitglieder der Kolpingsfamilie Langenberg den Getränkestand übernommen, während Mitglieder der Wache der dritten Schützenkompanie unter Leitung von Ulf Ostlangenberg frisch gegrillte Rostbratwürstchen servierten. Das Beisammensein fand auf dem Platz zwischen der Lambertuskirche sowie dem Pfarrhaus und dem Lambertushaus statt. Denn der Kirchplatz vor dem Kirchturm war wieder mit einem prächtigen Blumenteppich der Landfrauen bedeckt.

Blütenmeer

Kein befürchtetes „Land unter“, kein Regen und vor allem kein böiger Wind. Das stimmte die Besucher des kleinen Pfarrfests fröhlich. Über das verhältnismäßig gute Wetter freuten sich insbesondere auch die Landfrauen. Pünktlich um sechs Uhr sind sieben Langenbergerinnen der rührigen Truppe aktiv geworden und und haben den Kirchplatz wieder in ein riesiges Blütenmeer verwandelt. Mit geschickter Hand schufen die neun Landfrauen aus einer bunten Vielfalt an Blumen, Kornähren und Grün aus dem eigenen Garten fantasiereiche farbenfrohe Rosetten und Ornamente. Im Zentrum des Kirchplatzes legten die Frauen vor dem Turm der St.-Lambertus-Pfarrkirche ein überdimensionales Rad. Dieses sollte das Logo des Pastoralverbunds Reckenberg mit seinen fünf ehemals selbstständigen Pfarrgemeinden St. Aegidius und St. Pius Wiedenbrück, St. Lambertus Langenberg, St. Vitus St. Vit und Herz-Jesu Batenhorst symbolisieren.

Nachschub muss her

Allerdings hatten die „Blütenpflüsterinnen“ diesmal mit einem ungewöhnlichen Mangel an Blumenschmuck zu kämpfen. Denn aufgrund der lang anhaltenden kalten Witterung seien viele Arten noch nicht aufgeblüht, erläuterten die Landfrauen. So musste Marianne Peitz immer wieder für Nachschub sorgen, damit der prächtige Blumenteppich vollendet werden konnte.

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