Kontrolle und der Kampf gegen die Uhr

Sportlich einmalig in seiner Form, die Generationen verbindet, attraktiv und zugleich vielfältig Leistung fordernd und immer jung geblieben – das ist der Langenberger Fünfkampf in diesen Jahr. 53 Sportler waren in neun Mannschaften am Samstag bei der 27. Auflage am Start. Vor ihnen lagen 100 Meter schwimmen, 1,5 Kilometer laufen, 90 Ringe schießen – für die unter 13-Jährigen 150 Zähler darten, zehn Kilometer radfahren und 70 Holz kegeln.

Tolle Organisation

Dabei ratterte der Sekundenzeiger vom Startpfiff in der Schwimmhalle bis zum Erreichen des Zieles unbarmherzig. Lediglich Wartezeiten beim Schießen und Kegeln werden automatisch abgezogen. Reibungslos verlief der DLRG-Fünfkampf – es gab keine Verletzungen, die Stimmung war super, auch wenn sich Brüder oder Väter und Söhne sportlich harte, aber stets faire „Kämpfe“ lieferten, ging jeder Teilnehmer allein auf die Strecke. Anerkennenswert die Leistungen des 50-köpfigen Langenberger Helferteams sowie vorbildlich die Unterstützung durch die Rotkreuzgemeinschaft Langenberg-Benteler und St. Lambertus-Sportschützen. Alle Fäden hatte das Leitungs-Quintett mit Andreas Friedrich (Offizielles), Marcel von Zons (Organisation und Auswertung), Monika Heinrichsmeier (Einsatz Helfer/Streckenposten), Tobias Wickenbrock (Technik) und Gaby Böcker (Verpflegung) in der Hand – fehlerfrei.

Unangemeldeter Besuch

Dennoch gab es um 13 Uhr einen Schock für die Fünf: In den Sportstätten der Brinkmannschule erschienen eine Stunde vor Wettkampfbeginn eine Dame und ein Herr – sie baten drei junge Langenberger DLRG-Aktive aus den Reihen des bundesdeutschen Nationalkaders zur unangemeldeten Doping-Kontrolle. Damit durften sich Sophia Bauer, Christina Heinrichsmeier und Kevin Berghoff nicht mehr von der Seite der beiden offiziellen Dopingexperten weichen. Sie saßen vor einer Vielzahl von Getränken – und tranken und tranken, bis sie endlich ihre Urinprobe abgeben konnten. Um 15 Uhr begann dann für sie mit einer Stunde Verspätung der Langenberger Fünfkampf.

Rathaus 2012 am Start

Bestens war die Stimmung bei der Siegerehrung am Abend durch DLRG-Chef Andreas Friedrich, Vize-Bürgermeisterin Margret Reckhaus und KSK-Vertreterin Renate Knüwer. Über den großen Mannschaftspokal freut sich erneut das DLRG-Team des Gastgebers ebenso wie fünf Sportlerinnen und Sportler, die ihren Pokal-Sieg von 2010 wiederholten. Die Sonderpreise der Kreissparkasse gingen an „The best Group“ – mit 97 Jahren das jüngste Team, und an die jungen Damen „Der Partyfeger“ für ihr kreatives Outfit.

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