Konzert ein Zeichen der Nächstenliebe
Bild: Wieneke
Singen im Projektchor: Schüler, Eltern, Lehrer, Ehemalige und Freunde der Marienschule.
Bild: Wieneke

 Das Warten auf den Herrn und die Vorfreude der Menschen auf die frohe Weihnachtsbotschaft gestalteten die Sänger und Musiker mit einem Querschnitt der Musikliteratur. Gemeinsam machten sich die Zuhörer mit den Protagonisten auf den Weg, um sich im zweistündigen Konzert auf die Ankunft des göttlichen Kinds vorzubereiten. Alle Sänger der fünf Chöre und die Instrumentalisten eröffneten mit der die Herzen der Menschen ergreifenden Taizé-Musik „Dona la Pace“ das adventlich-weihnachtliche Konzert. Das bot einen weiten musikalischen Spannungsbogen von traditionellen Weihnachtsliedern zum Mitsingen, Werken aus Rock und Pop mit schwungvoll-peppigen Arrangements und klassischen Chorwerken bis zum mächtigen Schlussakkord aller Beteiligten mit dem strahlenden „Wherever You Are“ von Paul Mealor und dem bekannten „Christmas Lullaby“ von John Rutter.

Die Weihnachtsmusik lebt von der Vielfalt der Schulgemeinde ebenso wie der der Mitwirkenden. Eine unbändige Freude ausstrahlend präsentierte sich die Chorklasse der Fünftklässler mit „Cooler Weihnachtsmann“. Wunderschön war das Zusammenwirken der Chöre und des Orchesters der Fünfer- und Sechserjahrgänge mit Melodien aus England, Schweden und Chile. Beeindruckend und leistungsstark war der mehrstimmige Gesang von neun jungen Frauen der Jahrgangsstufe neun ebenso wie der des vokalpraktischen Kurses der Oberstufe. Den krönenden Glanzpunkt setzte Laetitia Bittner mit ihrer kristallklaren Stimme und Ausdrucksstärke. Sie interpretierte „Hero of War“ gemeinsam mit den beiden Gitarristen Mats Jelinek und Simon Musga. „Wir Menschen sind als Wartende und Wandernde unterwegs und bitten angesichts unmenschlicher Kriege und Auseinandersetzungen um Frieden“, betonte Oberstudiendirektorin Ute van der Wal in ihren Begrüßungsworten. Sie hoffe, dass dieser Wunsch im Kleinen und im Großen in Erfüllung gehe. Die Zuhörer rief sie auf, im vorweihnachtlichen Stress innezuhalten. Die Schulleiterin dankte für das Engagement vieler helfender Hände im Vorfeld, den Akteuren und insbesondere den musikalischen Leitern: Heiko Held, Miriam Kopper, Christine Thiemeyer und Tanja Schalkamp.

Mit ihrem Konzert setzten die Mitwirkenden und die Marienschulgemeinde ein Zeichen der Nächstenliebe und der engen Verbundenheit mit den Schwestern der Christlichen Liebe. „Sie leisten in ihrem Haus im philippinischen Manila eine wichtige und nötige Arbeit, und das unterstützen wir gern“, erklärte Schülersprecher Cedric Bals. Die Spenden der Zuhörer im Rahmen einer Türkollekte bei beiden Weihnachtskonzerten in Langenberg und in Lippstadt ergänzen die jährliche Spendenaktion in der Marienschule. „Das gesamte Geld kommt als ein kleines Hoffnungslicht der Arbeit der Schwestern in ihrem Heim für blinde sowie schwerstbehinderte Mädchen und Frauen in Manila zugute“, informierte Cedric Bals und fand großen Beifall ebenso wie zahlreiche offene Herzen und gebende Hände.

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