Kunstvolles aus Ähren und Feldfrüchten
Bild: Wieneke
Gemeinschaftsarbeit: Die Langenberger Landfrauen haben den Altarraum der Lambertuskirche dekorativ gestaltet.  
Bild: Wieneke

Im ländlichen Raum hat der traditionell kirchlich geprägte Erntedank einen hohen Stellenwert. So ist es seit ungezählten Jahrzehnten für den Landfrauenverband Langenberg Tradition und selbst auferlegte Pflicht, die Pfarrkirche St. Lambertus zum Erntedankfest zu schmücken. Im Altarraum steht daher nun eine prächtige Erntekrone – aus Getreideähren gebunden – im Mittelpunkt. Darunter ist die Ernte aus den Gärten, Feldern und Wäldern ausgebreitet. Kürbis und Möhren, Mais und Zwiebeln, Nüsse und Kohl, Äpfel und Birnen, aber auch Brot, Blumen und Bucheckern werden präsentiert. Dekorativ sind zudem auf einem Tisch naturnahe und durch fleißige Hände der Landwirte und Hausfrauen geschaffene Produkte wie Säfte sowie Gemüse- und Obstkonserven platziert.

In mehreren Gottesdiensten wird dieser Tage in Dankbarkeit an den Ertrag in Landwirtschaft und Gärten erinnert ebenso wie an die Tatsache, dass es nicht allein in der arbeitenden Hand der Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen. Deshalb werden heute wie früher Erntegaben nach dem Fest an Bedürftige in der Gemeinde oder an karitative Einrichtungen verteilt. Die Bischofskonferenz hat den ersten Sonntag im Oktober als Termin für den Erntedank festgelegt. Das ist jedoch für die Gemeinden nicht verbindlich. Die Lambertusgemeinde begeht in diesem Jahr ihren Erntedank am heutigen Montag, 6. Oktober, um 16 Uhr mit einer Feier der KFD für Kinder sowie deren Eltern und Großeltern. Es folgt ein Familiengottesdienst am kommenden Sonntag, 12. Oktober, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche.

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