Langenberg erhält Geld aus Digitalpakt
Für den Einsatz moderner Lern- und Arbeitsmittel im Schulunterricht hat die Gemeinde Langenberg jetzt Geld aus dem Digitalpakt erhalten. Darüber freuen sich (v. l.) die städtische Mitarbeiterin Lena Leweling, Bürgermeisterin Susanne Mittag und Peter Schaumburg (Fachbereich Bürgerservice und interne Dienste).

Davon entfallen auf den Grundschulverbund 59.760 Euro und auf die Konrad-Zuse-Schule 74.880 Euro. Eingesetzt werden soll das Geld für eine moderne Ausstattung der pädagogisch genutzten Räume der Lernorte mit magnetischen und beschreibbaren Präsentationswänden inklusive Kurzdistanz-Beamer, Lautsprecher sowie Streaming-TV.

„Müssen zukunftsgerechte Ausstattung sicherstellen“

Bürgermeisterin Susanne Mittag freut sich: „In Langenberg haben Politik und Verwaltung unseren Schulen immer die höchste Priorität gegeben. Daher wollen und müssen wir die zukunftsgerechte Ausstattung sicherstellen. Digitale Angebote und Lernmethoden sind dabei keine Ausnahme, sondern eine Grundvoraussetzung. Zeitgemäßer Unterricht kann nur gelingen, wenn unsere Schulen auch nach dem aktuellen Stand der Technik ausgestattet sind. Wir sind dankbar für die Unterstützung, die wir hierfür mit dem Digitalpakt von Land und Bund erhalten.“

Dass die Gemeinde Langenberg ihren Antrag so früh stellen konnte, liege daran, dass dafür in den vergangenen Jahren bereits die entsprechende Vorarbeit geleistet worden sei, erklärt Bürgermeisterin Mittag. Bereits im Juli 2019 habe der Rat einen umfangreichen und zukunftsweisenden Medienentwicklungsplan verabschiedet. Auf Basis des Plans waren Gespräche mit den Schulleitungen geführt worden, um die jeweiligen Bedarfe zu erfassen.

Nachdem der Digitalpakt 2018 und 2019 durch eine Änderung des Grundgesetzes möglich gemacht worden war, wurden durch die Bundesregierung etwa fünf Milliarden Euro bereitgestellt. Nordrhein-Westfalen erhält nach dem Königsteiner Schlüssel aus diesem insgesamt 1,054 Milliarden. Für alle Schulträger wurde ein Förderbudget festgelegt, das bei der Antragstellung zu berücksichtigen ist.

Zuwendung erfolgt in Form einer Projektförderung

Die Zuwendung erfolgt in Form einer Projektförderung in Höhe von 90 Prozent der Gesamtausgaben. Der Eigenanteil des Schulträgers beträgt zehn Prozent. Die Gemeinde Langenberg hat bereits im vergangenen Jahr mit Anschaffungen von digitalen Arbeits- sowie Endgeräten wichtige Investitionen in die digitale Infrastruktur getätigt.

An den beiden Grundschulstandorten und der Konrad-Zuse-Schule kommen seit 2019 iPads zum Einsatz. Begleitet werden die Anschaffungen durch Fortbildungen des Lehrerkollegiums. Außerdem wurde mit einem externen IT-Dienstleister ein Vertrag über den Support der digitalen Infrastruktur an den Langenberger Bildungseinrichtungen geschlossen.

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