Leitfaden für Langenbergs Senioren
Bild: Ebert
Vier beim Lesen:  (v.l .) Bernhard Hökenschnieder, Elisabeth Lütkehellweg, Ellen Schultz und Rolf Fortenbacher haben den Leitfaden für die älteren Bürger Langenbergs druckreif gemacht.
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Herausgeberin der 84-seitigen Broschüre ist die Gemeinde. Die eigentliche Arbeit hatte sich aber der Seniorenbeirat ans Bein gebunden. „Zehn Monate waren wir damit beschäftigt“, sagte Rolf Fortenbacher anlässlich der Vorstellung des Ratgebers. In dem Nachschlagewerk werden Notdienste aufgelistet, Ansprechpartner für Bildung und Freizeit genannt. Tipps, Telefonverzeichnisse und Internetkontakte komplettieren das Din-A-5-Büchlein.

Alltagshilfe

Dank sagte der Vorsitzende des Seniorenrats seinem Vorgänger im Amt, der 2006 die Premierenausgabe verlegt hatte. Adressenänderungen, gesetzliche Umformulierungen und Neuausrichtung hätten es notwendig gemacht, das Heft neu zu konzipieren, sagte Fortenbacher. Das sei ihm und seinen Mitstreitern – Ellen Schultz, Elisabeth Lütkehellweg und Bernhard Hökenschnieder – bei Amtsantritt im vergangenen Jahr bewusst gewesen. Bürgermeisterin Susanne Mittag bezeichnete den Senioren-Ratgeber als „informativen Leitfaden“. Sie dankte den Initiatoren für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Das farbig bebilderte Heft sei eine Orientierungshilfe, erklärte Rolf Fortenbacher die Intention. Angesichts einer ständig alternden Bevölkerung seien solche Beiträge überaus sinnvoll, um sich besser im Alltag zurechtzufinden. In Langenberg hat jeder fünfte Einwohner mittlerweile bereits seinen 60. Geburtstag gefeiert. „Es kann nicht immer nur um Probleme gehen, wenn der Seniorenbeirat aktiv wird“, erklärte Fortenbacher sein Selbstverständnis, aktiv zu werden. „Wir sind auch Stichwortgeber für Lebensinhalte“, fasste er die Arbeit der Seniorenvertretung zusammen. Fortenbacher dankte unter anderem Marina Kammertöns, auf deren Unterstützung im Rathaus sein Gremium stets zählen könne.

Dank an Sponsoren

Er und Susanne Mittag hoben auch das Engagement der 15 Sponsoren hervor, die den Löwenanteil der 4500 Euro an Produktionskosten tragen würden. Der Senioren-Ratgeber erscheint in einer Auflage von 2500 Stück. Die Hefte werden zur kostenlosen Mitnahme in Arztpraxen, Apotheken, Kreditinstituten und im Rathaus ausgelegt. Nach ersten Planungen ist eine überarbeite Fassung dieses Senioren-Ratgebers für das Jahr 2016 geplant.

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