Materialwahl für Stelen steht noch aus
Bild: Gemeinde Langenberg
Suchbild: Der Schriftzug aus Cortenstahl ist auf der Simulation, die die Verwaltung ausgearbeitet hat, nur schwer zu erkennen. Nun soll mit einer Musterskulptur geprüft werden, wie sich eine solche Landmarke tatsächlich an der Kreuzung an der B 55 machen würde.
Bild: Gemeinde Langenberg

Unstrittig ist, dass ein Schriftzug an der Kreuzung zur Rietberger Straße als symbolhafte Landmarke die Blicke der Vorbeifahrenden auf sich ziehen soll. Wie die Namens-skulptur aussehen soll, ist indes noch nicht geklärt. Vor allem die Materialwahl muss noch geklärt werden.

Verwaltung spricht sich für Cortenstahl aus

Und genau da liegt der sprichwörtliche Hase im Pfeffer: Während im Rathaus die Variante mit Lettern aus rostfarbenem Cortenstahl favorisiert wird, deren Anmut nach Ansicht von Bürgermeisterin Susanne Mittag fast schon etwas künstlerisches habe, plädieren Teile des Rats für eine frische, an den Farben der Gemeinde angelehnte Ausführung aus Kunststoff.

Wie ein solcher türkisblauer Schriftzug aussehen könnte, hatte Ratsherr Michael Praest (CDU) in einer Fotomontage den Bürgervertretern schmackhaft gemacht. Hauptkritikpunkt an der edlen Roststahlvariante ist, dass sich die Buchstaben, die voraussichtlich mehr als ein Meter hoch werden sollen, nach Ansicht der Fraktionen aufgrund ihrer naturfarbenen Oberfläche nur gering von der Umgebung absetzen würden und dadurch schlecht zu erkennen sein könnten.

Eine von der Verwaltung umgesetzte Simulation, die im Rahmen der jüngsten Bauausschusssitzung präsentiert wurde, bestätigte etwaige Bedenken. „Die Visualisierung gleicht einem Suchbild“, sagte CDU-Ratsherr Burkhard Grewing. Der im Rathaus eingegangene Vorschlag eines Bürgers, den Schriftzug aufgrund der Historie des Orts als Standort der holzverarbeitenden Industrie aus dem nachwachsenden Rohstoff zu zimmern, wurde ebenfalls diskutiert – und schnell wieder verworfen.

Holz ungeeignet

Zu witterungsunbeständig sei ein solches Produkt, das doch dafür bestimmt sei, auf lange Zeit für die Gemeinde zu werben und daher über Jahre hinweg Wind und Wetter ausgesetzt sein würde, hieß es. Letztlich verständigte man sich darauf, anhand einer Musterskulptur aus dem rostfarbenem Stahl an Ort und Stelle zu prüfen, inwieweit ein vergleichbarer Schriftzug „Langenberg“ auch bei schlechten Lichtverhältnissen zu erkennen sein wird. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen sich die Mitglieder des Fachausschusses dann noch einmal mit der Fragestellung auseinandersetzen und sich danach für eine Variante entscheiden.

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