Minipreis bleibt Langenbergern erhalten
Bild: Nienaber
Statt über eine Schließung werde vielmehr über einen Angebotsausbau nachgedacht, sagte Bünting-Sprecherin Kirstin Pageler auf Nachfrage der "Glocke".
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Und wie ernst ist die Lage, wenn eine Entscheidung zur Erweiterung des Aldi-Markts vom zuständigen Bauausschuss auf die sprichwörtliche lange Bank geschoben wird? In drei Wochen, so hieß es im Rahmen der jüngsten öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt, könne man hoffentlich mehr sagen. Eine von manchem Bürger befürchtete Abwanderung des Minipreis-Markts ist nach „Glocke“-Informationen nicht zu erwarten. Die Umsatzentwicklung am Standort Langenberg sei durchaus positiv, erklärt die Bünting-Gruppe mit Sitz in Leer als Betreiber des Markts auf Nachfrage der „Glocke“. Das Unternehmen hatte die 33 Minipreis-Märkte sowie das Logistikzentrum der Minipreis GmbH im vergangenen Jahr übernommen. Eine Schließung Filiale an der Langenberger Hauptstraße sei ausdrücklich nicht geplant, lässt Bünting-Sprecherin Kirstin Pageler im Auftrag des Expansionsleiters der Handelsgruppe wissen. Aufgrund der positiven Entwicklungen im südlichsten Zipfel des Kreises Gütersloh ist geplant, den Standort in der Gemeinde zu erhalten. Statt über eine Schließung werde vielmehr über einen Angebotsausbau nachgedacht. Zur Diskussion stünde derzeit die Ansiedlung von zwei weiteren Shops im Minipreis-Gebäude an der Hauptstraße. Gemeint sind damit ausgegliederte Verkaufsflächen im Bereich der Kassenzonen für Bäckereien, Floristen oder andere Fachsortimentsanbieter. Separate kleinere Märkte wie beispielsweise ein Drogeriemarkt fallen nicht in die Kategorie Shop-in-Shop-System. Ob der Markt an der Langenberger Hauptstraße demnächst weiter „Minipreis“ heißen wird oder unter einem anderen Namen firmieren wird, dazu liegen derzeit noch keine Informationen vor.

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