Musiziert im Brüsseler Leopoldpark
Drei Tage in Brüssel unterwegs: die Reisegruppe der Langenberger Blaskapelle.

Anlass der Konzertreise war eine Einladung des Europa-Abgeordneten Elmar Brok, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament. Wissenschaftliche Mitarbeiter seines Büros hießen die Langenberger Orchestermitglieder im Brüsseler Europaviertel willkommen.

Einem ersten Informationsgespräch mit zahlreichen Fragen der interessierten Gäste aus dem westfälischen Langenberg zur EU, seiner Arbeit und Bedeutung für die Menschen folgte die Besichtigung des Plenarsaals des europäischen Parlaments.

Mit einem Auszug aus ihrem aktuellen Konzertprogramm bedankten sich die Musiker unter Leitung von Ute Großekathöfer. Dazu nutzen die Instrumentalisten das sonnige Wetter und stellten sich im angrenzenden Leopoldpark zum Konzert auf. Viele Passanten und Parkbesucher waren überrascht über die spontanen Klänge. Einige von ihnen erkundigten sich nach der Herkunft des Blasorchesters und zum Anlass des musikalischen Vortrags.

Der zweite musikalische Höhepunkt bot sich in Form der Begleitung eines Gottesdienstes in deutscher Sprache in der Brüsseler katholischen Gemeinde St. Paulus. Auch dort zeigten sich die Besucher der Messfeier freudig überrascht über die ungewöhnliche musikalische Gestaltung der Messfeier durch die Langenberger Blaskapelle. Gemeindepfarrer Wolfgang Severin betonte in seiner Ansprache: „Ich verbinde mit Blasmusik eigentlich nur Schützenfeste. Jetzt weiß ich es besser.“

Mit diesem ungewöhnlichen Auftritt in der Europastadt Brüssel konnte sich die Blaskapelle zugleich auch auf kommende Projekte vorbereiten. So steht im Januar als musikalischer Höhepunkt ein Kirchenkonzert in der Marienkirche des Wiedenbrücker Franziskanerklosters an.

Insgesamt zeigten sich Dirigentin Ute Großekathöfer und das Organisationsteam mit Anja und Sandra Erlenkötter, Lea und Marie Kröger, Claus Krimphove, Christian Forthaus, Thomas Großekathöfer, Pascal Moerchel und dem Vorsitzenden Frank Moerchel sehr zufrieden mit der Konzertreise. Denn die Musiker boten an außergewöhnlichen Orten ein musikalisch anspruchsvolles Programm.

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