Offensive in Sachen Computer und Co.
Bild: Nienaber
Beim Arbeiten an einem der neuen PCs haben Fachbereichsleiter Peter Schaumburg, Steffen Koch (Regio-IT) und Bürgermeisterin Susanne Mittag (v. l.) den „Brinkmännern“ Dean und Christian über die Schulter geschaut.  
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Mit einer Offensive in Sachen Computer und Co. der Gemeinde hat sich das nun geändert. Softwareupdates: Mangelware, das PC-System: überaltert, Virenprobleme: Teil das Tagesgeschäfts. „Wir waren in allen Schulen der Gemeinde an einem Punkt angelangt, an dem die Technik den heutigen schulischen Anforderungen einfach nicht mehr genügte“, erläutert Bürgermeisterin Susanne Mittag beim Pressetermin. Im Frühjahr hatten die Fraktionen im Langenberger Rat daher beschlossen, den Grund- und weiterführenden Schulen in Langenberg mit Blick auf die technische Ausrüstung und fachmännischen Software-Support mit Gemeindemitteln unter die Arme zu greifen. Ziel sollte sein, an allen drei Standorten (Schulzentrum, Schmeddingschule und Brinkmannschule) eine einheitliche IT-Struktur zu schaffen, die leicht zu pflegen sein sollte, stabil im Betrieb ist sowie Sicherheit in Sachen Jugend- und Datenschutz bietet.

Mittlerweile sei man in den Einrichtungen, insbesondere an den Grundschulstandorten, einen Schritt weiter, sagt das Langenberger Gemeindeoberhaupt. Das sei nicht zuletzt dem „zuverlässigen Partner“ Regio-IT aus Aachen zu verdanken, der sein Wissen aus insgesamt 255 ähnlichen Projekten mitgebracht hatte. Sowohl am Grundschulstandort Benteler als auch in Langenberg ist die neue IT-Struktur bereits implementiert. Das Schulzentrum soll in wenigen Wochen folgen. Zum Technikstandard gehört jeweils ein Server, auf dem zwei Netzwerke – für Verwaltung und Pädagogen-Team – beheimatet sind. 80 neue Rechner, die über den Kontakt von Ratsherr Burkhard Grewing (CDU) von einem Telekommunikationsunternehmen gesponsert worden waren, wurden auf die Einrichtungen verteilt. Zudem ist die Verkabelung modernisiert worden.

Dass das Projekt bei ihren „Brinkmännern“ und „Schmeddingen“ bereits auf die Zielgerade eingebogen ist, freut Grundschulverbundleiterin Berna Masjosthusmann besonders. Computer seien im Lernalltag der Kinder nicht mehr wegzudenken, sie seien längst ein Werkzeug unter vielen, betont sie. Bereits ab der ersten Klasse ist der Umgang mit den Technikprodukten fester Bestandteil des Lehrplans – nur war dies aufgrund der eher „stiefmütterlichen“ Betreuung des Systems bislang nur bedingt umzusetzen. Dementsprechend groß sei Freude beim gesamten Pädagogen-Team des Grundschulverbunds darüber, dass das neue System bereits vollends genutzt werden kann – „und bestens funktioniert“, wie Berna Masjosthusmann unterstreicht. Derzeit laufen die Arbeiten im Schulzentrum am pädagogischen Netz auf Hochtouren. Geplant sind die Maßnahmen am Verwaltungsnetz für die Zeit der Weihnachtsferien, um den laufenden Betrieb der Einrichtung nicht zu stören. Im Lauf des Januars sollen dann alle Standorte über die moderne IT-Struktur verfügen.

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