Organisatoren sagen Nikolaustage ab
Foto: Nienaber
Der Gewerbeverein hat die Nikolaustage aufgrund der Coronapandemie abgesagt. Auf den Besuch des Manns mit dem Rauschebart müssen die Langenberger in diesem Jahr daher verzichten.
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Nun hat es die Nikolaustage getroffen. Es falle nicht leicht, aber letztlich sehe man keine andere Möglichkeit, als das vorweihnachtliche Treiben frühzeitig abzusagen, erläutert Franz-Josef Kühmann als Vorsitzender des ausrichtenden Gewerbevereins. „Alles andere macht aus unserer Sicht keinen Sinn“, betont Kühmann. Zwar habe es kurz auch Überlegungen gegeben, die Veranstaltung in abgespeckter Form über die Bühne gehen zu lassen. Diese seien aber ebenso schnell wieder verworfen worden. Schließlich stehe man in der Verantwortung, dass sich das Virus in der kalten Jahreszeit nicht doch wieder schneller ausbreitet als zuletzt. 

Krippe und Adventskranz 

Ganz auf weihnachtliche Stimmung verzichten sollen die Langenberger aber dennoch nicht. „Wir wollen auch ohne das übliche Programm Atmosphäre verbreiten“, sagt Kühmann. Unter anderem soll der namensgebende Mann mit dem roten Mantel und der Bischofsmütze am angedachten Termin, Freitag bis Sonntag, 27. bis 29. November, wieder im XXL-Format vor der Kirche die Bürger grüßen. Auch die „lebende“ Krippe soll aufgebaut werden. Gleiches gilt für den Adventskranz auf dem Brunnen vor dem Gotteshaus sowie für die Weihnachtsbaumkulisse. 

Auf den Besuch des Rauschebarts müssen die Jüngsten diesmal jedoch verzichten. „Das bedauern wir am meisten. Zuletzt hatten wir 500 Stutenkerle für den Nikolaus besorgt. Für viele ist sein Besuch immer der Höhepunkt der Veranstaltung“, sagt Mitorganisator Klaus Neuhaus. Der Vorstand des Gewerbevereins hat sich darauf verständigt, zumindest die Stiefelchenaktion wieder im gewohnten Umfang anzubieten. Rund 200 Einkaufsgutscheine, die im heimischen Einzelhandel eingelöst werden können, gibt es zu gewinnen. 

Stiefelchenaktion auch in Coronazeiten

Zwar können die Coupons wieder wie in den vergangenen Jahren in eine Box eingeworfen werden. Die Gewinner werden diesmal jedoch ausschließlich per Post benachrichtigt. Schon jetzt ist das Organisatoren-Team auf der Suche nach Tannen und Co., die den Kirchplatz schmücken sollen. Wer den einen oder anderen Nadelbaum abzugeben hat, kann sich bei Bettina Dirkwinkel im Café „Zur Linde“, 05248/609900, oder bei Franz-Josef Kühmann, 05248/7788, melden.

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