Pfingsten „Nacht der offenen Kirchen“
Bild: Wieneke
Über Konfessions- und Bistumsgrenzen hinweg findet eine ökumenische „Nacht der offenen Kirchen“ am Pfingstsonntag in Langenberg statt. Das Bild zeigt das Organisationsteam mit (v. l.) Uta Stelling, Gundi Nuphaus, Pfarrerin Kerstin Pilz, Beate Holthaus, Beate Roth, Susanne Vering, Pastoralreferentin Anne Gravendyk und Heinz Peitz.
Bild: Wieneke

„Bei der Nacht der offenen Kirchen steht das Verbindende und nicht das Trennende der Konfessionen im Zentrum“, erklärt die Langenberger evangelische Pfarrerin Kerstin Pilz. Die Christen verbinde unter anderem das „Vater unser“, die Bibel, die Taufe, das Kreuz und das Glaubensbekenntnis ebenso wie die Nächstenliebe und die Barmherzigkeit, führen die Mitglieder des Vorbereitungsteams aus. Ihm gehören außer Pfarrerin Pilz Gundi Nuphaus, Uta Stelling und Hans-Jürgen Goedtke (Versöhnungskirchengemeinde), Beate Roth, Susanne Vering und Heinz Peitz (St. Lambertus) sowie Beate Holthaus und Pastoralreferentin Anne Gravendyk (St. Margareta) an.

Den Auftakt des Veranstaltungsreigens bildet um 19 Uhr eine Andacht in der evangelischen Friedenskirche. Dabei treten als Kabarett erstmals die „ökumenischen Kirchenmäuse“ auf. Danach wird ein „Pfingstweg“ eröffnet. Dieser besteht aus diversen „Stationen der Gemeinsamkeiten“ und erstreckt sich von der Wadersloher Straße über den Pastorskamp bis zur Lambertus-Kirche. Bis 22 Uhr thematisieren verschiedene Gruppen aus den drei Gemeinden konfessionsverbindende theologische Themen und hoffen auf reges Interesse sowie viele Besucherschar.

Inseln der Begegnung

Weitere Schwerpunkte bilden „Inseln der Begegnung“: Zwischen den Stationen werden Tische aufgestellt, an denen die Menschen mitgebrachte Speisen und Snacks mit anderen Menschen unter dem Motto „Ein Tisch für alle“ teilen und sich dabei über „Gott und die Welt“ austauschen. An kleinen Getränkeständen gibt es Wein aus Bethlehem, beim „Pfingst-Mixen“ alkoholfreie Cocktails sowie weiteres ohne Promille.

Zum Pfingstweg gehört auch eine „Kirchenbank“: Die Seelsorger beider Konfessionen nehmen darauf Platz und stehen Besuchern zum Gespräch unter der Überschrift „Was ich schon immer über Kirche und Glauben wissen wollte, aber nie zu fragen wagte“ bereit. Zudem bietet eine Schiefertafel Teilnehmern die Gelegenheit, ihre Gedanken unter dem Motto „Gut, dass wir einander haben, weil…“ aufschreiben können. Zur musikalischen Unterhaltung tragen bis 21 Uhr der CVJM-Pausenchor Rheda-Wiedenbrück und Ute Großekathöfer mit ihrem Sohn Thomas bei.

Im Rudel Gesangbuchlieder singen

Die Nacht der offenen Kirchen unter ihrem Motto „Gut, dass wir einander haben“ soll für alle Altersgruppen Attraktives rund um Ökumene und Glauben bieten. Um 20 Uhr beginnt ein „Rudelsingen“ in der Friedenskirche. Kantorin Angelika Riedel stimmt mit den Besuchern aus dem evangelischen Gesangbuch und aus dem katholischen Gotteslob Lieder an.

Von 21 bis 22 Uhr lesen Langenberger Bürger im Café „Zur Linde“ ihre Lieblingstexte aus der Bibel. Interessenten können sich dazu bis eine Woche vor Pfingsten bei Pfarrerin Kerstin Pilz anmelden. Zwischen den Texten spielt Thomas Großekathöfer Klavier. Ab 22 Uhr sind die Besucher zu einer „Liturgischen Nacht“ in die Lambertus-Kirche eingeladen. Die Lambertus-Chöre gestalten unter Leitung des Kirchenmusiker Roland Orthaus ein Konzert. Den Abschluss der ökumenischen Nacht bilden um 23.30 Uhr ein Taizé-Gebet und ein zweiter Auftritt der „Kirchenmäuse“.

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