Platz auf dem Friedhof wird teurer
Bild: Junker
Weil die Gemeinde auf der Ausgabenseite mehr zu verbuchen hat, will sie die Gebühren für Gräber anheben.
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Das geht aus der Ausschuss-Vorlage hervor. Besonders stark steigen die Kosten für die Anmietung einer Grabstätte in einer Grabkammer. Wurden bislang 1230 Euro fällig, sollen es künftig 1485 Euro sein. Wer die Grabstelle verlängern will, zahlt pro Jahr weitere 123,75 Euro. Der Erwerb des Nutzungsrechts an einem Erdgrab beläuft sich ab 2016 auf 1780 Euro. Das sind 50 Euro mehr als im laufenden Jahr. Wer das Nutzungsrecht an einem Urnengrab erwerben möchte, muss mit 965 Euro zwar deutlich weniger berappen, zahlt aber auch hier ab kommenden Jahr mehr, nämlich 30 Euro. Ein Platz in einem Erdreihengrab kann für 1415 Euro (aktuell: 1375 Euro), ein Platz in einem Urnenreihengrab für 595 Euro (580 Euro) erworben werden.

Günstiger wird die Benutzung der Trauerhalle. Wer sich hier von einem geliebten Menschen verabschieden möchte, soll dafür nur noch 95 statt 125 Euro bezahlen. Tiefer in die Tasche greifen müssen die Bürger dafür, wenn sie die neuen Abschiedsräume in Anspruch nehmen wollen. Dort steigt die Gebühr von 135 auf 195 Euro. Die Friedhofsgebühren werden alle zwei Jahre neu geprüft. Der Rat muss dem Beschlussvorschlag des Haupt- und Finanzausschusses erst noch zustimmen.

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