Radlern geht in Langenberg ein Licht auf
Bild: Nienaber
Fünf LED-Leuchten werden in der kommenden Woche am Radweg entlang der Bundesstraße 55 aufgestellt. Das Projekt hatte sich lange Zeit verzögert, weil kein Tiefbauunternehmen aufzutreiben war, welches die Stromleitungen verlegen konnte.
Bild: Nienaber

Beschlossen hatte die Politik seinerzeit auch, den Radweg zwischen Mühlenweg und Selhorster Straße mit entsprechender Technik auszustatten. Das gestaltete sich in der Umsetzung aber schwieriger als zunächst gedacht.

Umsetzung in Abstimmung mit Straßen-NRW

Die Erweiterung der Straßenbeleuchtung entlang der Bundesstraße 55 könne nur in enger Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen-NRW erfolgen, hieß es seinerzeit von der Verwaltung. Es müsse ausgeschlossen werden, dass der Verkehr auf der viel befahrenen Nord-Süd-Achse geblendet oder sonst wie beeinträchtigt wird. Zudem befindet sich der Radweg im Eigentum des Bunds, sodass die Gemeinde ohnehin nicht hätte eigenmächtig tätig werden können.

Zwar lag der Gestattungsantrag bereits seit einiger Zeit im Langenberger Rathaus vor, sodass die Maßnahme hätte umgesetzt werden können. Dennoch verzögerte sich das Projekt bis zuletzt. Der Netzbetreiber, der die Stromleitung legen sollte, hatte Mühen, ein Tiefbauunternehmen zu finden, das kurzfristig Kapazitäten frei hatte. Mittlerweile wird am Radweg gebuddelt, was das Zeug hält.

Stromsparer mit warmer Lichtfarbe

„Wir hoffen, die Leuchten am Mittwoch kommenden Woche stellen zu können“, erläutert Verwaltungsmitarbeiterin Diana Großerohde. Voraussichtlich zum Ende der Woche hin könnten die insgesamt fünf „Eco Streetline Park“-Exemplare zusammen mit der neunten bislang nicht angeschlossenen Peitschenleuchte am Mühlenweg ihren Dienst aufnehmen. Sie werden eine Höhe von 4,5 Metern haben und über einen niedrigen Leuchtpunkt sowie einer Lichtfarbe von 3000 Kelvin verfügen.

SOCIAL BOOKMARKS