Randale beim Langenberger Kinderkarneval
Bild: Nienaber
„Kinderkrachkiste“: Randale haben den Langenberger Kinderkarneval mit ihren fetzigen Rocknummern bereichert.
Bild: Nienaber

Zumindest soll es nach der erfolgreichen Premiere im kommenden Jahr eine Wiederholung des bunten Treibens geben. Dort eine „Elsa“ im schmucken Glitzerfummel, hier ein kleines Teufelchen mit Dreizack in den Händen und mittendrin Starwars-Bösewicht „Darth Vader“, der sein rotes Lichtschwert im Rhythmus der Musik schwingt: Wenn die fünf Bielefelder von Randale zur jecken Sause einladen, ist ausgelassenes Feiern angesagt. Dabei spielt es keine Rolle, ob man der Musik wegen gekommen ist oder deshalb, um den Nachwuchs beim Konzertgang zu begleiten.

Die coolste Rockformation seit „Iron Möhren“

Den Klängen der „Kinderkrachkiste – so ist das aktuelle Album der coolsten Rockformation seit „Iron Möhren“ überschrieben – kann sich niemand entziehen. Rund 170 kleine und große Jecken, bis auf wenige Ausnahmen allesamt bunt kostümiert, fanden sich zur Premiere des Kinderkarnevals in der guten Stube des „Musikzehners“ ein. „Welch ein großartiges Bild“, freute sich nicht nur dessen Vorstandsmitglied Michael Langewender. Ein Blick in die zufriedenen Gesichter der Jungen und Mädchen sowie die der Eltern, die es sich mit Sicherheitsabstand zur Polonaise-Zone etwas weiter hinten nahe der Theke zum Plausch gemütlich gemacht hatten, genügte zur Bestätigung.

Exkursion in die Welt der Musik

„Wisst ihr, was Reggae ist?“, „Kennt ihr Punk?“, „Was bedeutet wohl Stagediving?“ Randale-Sänger und -Texter Jochen Vahle nahm die Besucher des Kinderkarnevals mit auf eine Exkursion in die Welt der Musik. Da fiel es nicht weiter auf, dass der Karnevalsgedanke manchmal etwas in den Hintergrund rückte. Aber sei es drum. „Wir kommen wieder. Gleicher Ort, gleiche Zeit“, versprach Vahle nach 90 Minuten „Kinderkrachkiste“. Und wer weiß: Vielleicht lassen sich die Organisatoren bis dahin noch das eine oder andere jecke Extrabonbon einfallen. Wie Rietberg und Rheda-Wiedenbrück würde sicher auch der Gemeinde Langenberg ein eigenes Kinderprinzenpaar gut zu Gesicht stehen. Und das ließe sich prima mit „Randale“ im KGB feiern.

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