Richtkranz weht über „Himmelszelt“
Bild: Wieneke
Am Neubau der Langenberger Kindertagesstätte „Himmelszelt“ der Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück ist Richtfest gefeiert worden. Das Bild zeigt an der Baustelle am Allerbecker Weg in Langenberg (v. l.) Pfarrerin Kerstin Pilz, Martin Wachter, Ralf Manche, Bürgermeisterin Susanne Mittag, Marietta Caputo, Christine Westerbeck und Investor Max Recker.
Bild: Wieneke

„Wir wollen den Menschen in all ihrer Vielfalt und Herkunft eine Heimat sein, in der wir Orte der Kraft, der Ruhe und der Zuversicht schaffen“ – mit diesem vor zehn Jahren formulierten Leitbild der Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück hieß Martin Wachter, Vorsitzender des Presbyteriums, Jung und Alt willkommen.

Viele tragen zum Gelingen bei

Zu dem Richtfest der neuen Kindertageseinrichtung „Himmelszelt“ am Allerbecker Weg galt Wachters besonderer Gruß Pfarrerin Kerstin Pilz und Langenbergs Bürgermeisterin Susanne Mittag ebenso wie Max Recker als Generalunternehmer und Investor, Zimmermann- und Dachdeckermeister Peter Brinkrolf, Baukirchmeister Ralf Manche, Kita-Leiterin Marietta Caputo und Fachgeschäftsführerin Christine Westerbeck.

„Was für ein schöner Tag“, sagte Bürgermeisterin Mittag mit Blick auf das freudige Ereignis an dem sonnigen Morgen. Denn der Neubau der Kindertagesstätte sei für die Bürger der Gemeinde ebenso wie für die Evangelische Versöhnungskirchengemeinde eine Investition in die Zukunft. Viele Menschen hätten bei diesem vorbildlichen Projekt ins Rad gegriffen und gemeinsam Wichtiges für die Bürger und die Zukunft geschaffen. „Darauf bin ich stolz“, sagte Susanne Mittag. Sie blicke mit großer Erwartung auf den Tag der Einweihung im April des nächsten Jahres. Als Geschenk übergab sie einen Scheck für einen Baum, der 2020 am „Himmelszelt“ gepflanzt werden solle.

Kinder sollen sich frei entfalten können

In einem kleinen Gottesdienst unter dem Motto „Die Kita hat ein Dach“, musikalisch vom Posaunenchor der Kirchengemeinde begleitet, erbat Pfarrerin Kerstin Pilz Gottes Segen: „Hier entstehen geschützte Räume, die Kinder mit Leben in all seiner Vielfalt füllen und in denen sie sich und ihre Persönlichkeit frei entfalten können“, sagte sie. Gleichzeitig zollte die Pfarrerin Handwerkern sowie dem Investor und dem ehrenamtlich tätigen Baukirchmeister Ralf Manche ihren Dank und ihre Anerkennung für deren Leistungen.

Ab April 2020 soll Betrieb im Neubau starten

Beifall brandete auf, als Handwerksmeister Peter Brinkrolf nach seinem Richtspruch den Kranz und ein eigens von den „Himmelszelt“-Kindern gestaltetes Bäumchen auf dem Neubau befestigte. Ab April 2020 – so der Plan aller Beteiligten – sollen bis zu 55 Mädchen und Jungen in drei Gruppen von 16 Fachkräften eine lebendige, freie und wertgeschätzte Entwicklung erfahren. Im dem Neubau steht dazu eine Nutzungsfläche von 620 und im Außenbereich eine Spielfläche von 1310 Quadratmetern zur Verfügung.

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