Richtkranz über der Brinkmannschule
Bild: Ebert

Schulleiter Bernhard Heimann und  Bürgermeisterin Susanne Mittag.

Bild: Ebert

 Nach dreimonatiger Bauzeit feierten Schüler, Lehrer, Bürgervertreter und Gäste am Donnerstagabend Richtfest an der Grundschule. Das Architektengespann – bestehend aus Peter Hämel, Georg Schneeberger und Hans-Georg Löppenberg – ist überzeugt, dass das 990 000 Euro teure Projekt zum neuen Schuljahr seiner Bestimmung übergeben werden kann.

Geduld

Als nicht selbstverständlich bezeichnete Bürgermeisterin Susanne Mittag das Maß an Verständnis und Geduld, dass Nachbarn und Schulkollegium in der vergangenen Monaten nach dem Abriss des Altbaus aufgebracht hätten: „Ich danke Ihnen, dass Sie räumliche Enge und Lärm mit Geduld getragen haben.“ Wie gelassen die Nachbarn den erhöhten Geräuschpegel verarbeitet haben, demonstrierten sie eindrucksvoll: Die Anwohner marschierten geschlossen mit einem selbst gefertigten Richtkranz auf den Feierplatz. Mittag erinnerte weitergehend an die Entwicklung der integrativen Brinkmannschule mit ihren 258 Kindern in zwölf Klassen, die einen Neu-/ und Erweiterungsbau unverzichtbar gemacht hätten. Begonnen hatte die als kleine Feierstunde gedachte Zusammenkunft auf dem Schulhof mit einer Tanzdarbietung von Schülern. Danach entwickelte sich das Richt- zu einem Schulfest. Würstchen wurden gebrutzelt, Bier und Cola machten kistenweise die Runde.

Kurzweilig

Einen Löwenanteil hatten die Schüler am Gelingen dieses unterhaltsamen Nachmittags. Musik- und Tanzvorführungen wechselten sich ab. Dafür schlüpften die tanzenden Grundschüler unter der Regie von Natascha Kiewert in unterschiedliche Kostüme. Die Musikgruppe der 3 b erntete ebenso Applaus wie die jungen Solisten. Der Chor intonierte unwidersprochen: „Wir haben die beste Schule der Welt.“ Damit meinte er nicht nur den Lehrkörper. Da sah sich Bernhard Heimann wieder bestätigt, der immer an der Notwendigkeit eines Neubaus festgehalten und bereits vor Jahren ungläubig den Kopf geschüttelt hatte: „Jeder dachte mit Verdruss, dass man nicht mehr bauen muss.“

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