Sänger ölen ihre Stimmen mit  Punsch
Bild: Daub
Aus etlichen Kehlen erklangen beim ersten Langenberger Weihnachtssingen bekannte Lieder rund um das schönste aller Feste. Der Kulturgüterbahnhof (KGB) platzte aus allen Nähten.  
Bild: Daub

Ein Riesenerfolg: Die Menschen, junge und alte, wurden förmlich von einem „Sangesrausch“ gepackt. Um 21 Uhr, so stellte Vorstandsmitglied Anja Vielstedde fest, „wurden die letzten in weihnachtlicher Stimmung nach Hause entlassen“.

Anfangs hatte es einigen Besuchern Sorgen bereitet, dass sie die Texte der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder nicht beherrschten. Doch die Organisatoren hatten mit Liederheftchen, die 15 Stücke enthielten, Abhilfe geleistet. „Unsere 100 Exemplare waren sofort vergriffen, wir hätten doppelt so viele benötigt“, resümierte Anja Vielstedde.

Gut geplant war jedoch, dass die Besucher mit Apfelpunsch und Glühwein die Stimmbänder ölen konnten. Dafür waren eigens zwei Buden, die bei den Langenberger „Nikolaustagen“ einen Platz hatten, im Außenbereich des KGB aufgebaut worden. Nach Auskunft der Veranstalter waren beim Weihnachtssingen alle Altersklassen, vom Baby über Kleinkinder bis hin zu den Senioren, gekommen.

In der langen, schmalen Halle standen die Teilnehmer „kuschelig eng, aber gemütlich zusammen“, unterstrich Mitorganisator Bernhard Forthaus. Es war eine Atmosphäre wie in einem Kirchenschiff zu verspüren. Der Gesang ließ gar eine mediale Harmonie der Gemeinschaft aufkommen.

Acht Mitglieder der Langenberger Blaskapelle begleiteten den Ein-Tages-Chor, umringt von einer Kinderschar, die den Christbaum und die blitzenden Instrumente nicht aus den Augen ließ. Die Freizeitmusiker waren ebenfalls vom Andrang überrascht worden. Sie lieferten auf Wunsch viele Zugaben. Auch kulinarisch gab’s eine Überraschung: Eine Kartoffelsuppe, für die „Musikzehner“-Vorsitzender Bernd Borgmeier, Wirt der Gaststätte „Pütt’s“, den Löffel geschwungen hatte, wurde bis auf den letzten Tropfen verzehrt.

Der Ruf nach einer Wiederholung des Weihnachtssingens im Kulturgüterbahnhof war am Sonntag unüberhörbar. So habe, sagte Anja Vielstedde, der Vorstand „sofort reagiert“ und den nächsten Termin bekannt gegeben: Sonntag, 9. Dezember 2018. – und damit wieder am zweiten Advent.

SOCIAL BOOKMARKS