Schüler hängen gern in den Seilen
Bild: Nienaber
Zwei Jahre Planung und harte Arbeit haben sich gelohnt, sagen (v. l.) Darius Berg (Schülervertretung), Reinhard Mense, Bürgermeisterin Susanne Mittag, Dr. Thomas Wöhning (Förderverein), Florian Stump, Nicolas Hesekemper, Katharina Brormann (jeweils Schülervertretung), GS-Konrektor Thomas Laustroer, Verbundschulleiterin Anke Freytag und Bernd Peterburs (Bauhof).
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 Nach zwei Jahren der Planung und etlichen Litern Schweiß, die bei den Beteiligten im Rahmen der Aufbauarbeiten geflossen sind, ist Abschnitt I des umgestalteten Pausenhofs am Schulzentrum am Mittwoch eingeweiht worden. Erst wenige Tage schmückt das großzügig dimensionierte Klettergerüst den Pausenhof, bei den Jungen und Mädchen beider Schulen steht der Pausenzeitvertreib aus Stahl und Tauen aber schon jetzt hoch im Kurs. Kein Wunder, wie GS-Konrektor Thomas Laustroer erläutert: „Schüler beider Einrichtungen haben die Module des Kletterparks ausgesucht. Sie waren von Anfang an in das Thema involviert.“ Dass der erste von drei Bauabschnitten des umgestalteten Pausenbereichs überhaupt umgesetzt werden konnte, sei das Verdienst einer ganzen Reihe Beteiligter, sagte Laustroer. In einer ersten Arbeitsgruppe wurden mit Eltern und Schülern Wünsche, Vorstellungen und Ideen gesammelt. Ein Expertenkreis, dem Eltern, Bauamtsmitarbeiter, Vertreter des Fördervereins, die Schulleitung sowie Landschaftsarchitekten angehörten, hat danach ein Konzept erarbeitet, das wenig später in eine konkrete Planung weiterentwickelt wurde.

Viel Eigeninitiative

20 000 Euro kostete die Umsetzung von Bauabschnitt I, 5000 Euro davon hatte der Förderverein schon früh im Projekt als Anschubfinanzierung bereitgestellt. Dass mit relativ geringem finanziellen Aufwand viel bewegt werden konnte, ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass große Teile des Arbeitsaufwands in Eigeninitiative durch engagierte Eltern gemeistert wurden. Mit tatkräftiger und fachlicher Unterstützung standen die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs zur Seite. Der neue Kletterpark am Schulzentrum sei daher ein Beweis dafür, dass großes entstehen kann, wenn viele einen kleinen Beitrag leisten, lobte Bürgermeisterin Susanne Mittag im Rahmen der Einweihung. Während sich der erste Bauabschnitt des neuen Pausenhofs der Bewegungsfreude der Jugendlichen widmet, soll sich Bauabschnitt II, der im Frühjahr in Angriff genommen wird, rund um das Thema „Chillen und Ausruhen“ drehen. Die dritte Etappe wird die Errichtung mehrerer Flächen für Ballsportarten sein. Für diesen letzten und teuersten Abschnitt der Baumaßnahmen haben bereits Sponsoren aus der Langenberger Unternehmenswelt und ehrenamtliche Helfer ihre tatkräftige und finanzielle Unterstützung zugesagt.

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