Schüler knüpfen Kontakte zu Betrieben
Beim „Bube-Tag“ lernten Schüler der Langenberger Konrad-Adenauer-Schule heimische Betriebe kennen.

Darüber hinaus besichtigte ein Teil der Gruppe Bereiche der Gemeindeverwaltung sowie das Fachlager Lüning. Mit vielen Vorinformationen und Fragen im Gepäck startete die Schülerschaft motiviert in die Betriebsbesichtigungen. In den einzelnen Unternehmen nahmen sich sowohl die Chefs als auch Mitarbeiter und Auszubildende Zeit für die Gäste.

Zunächst stand jeweils ein Überblick über das Gesamtunternehmen und die dortigen Ausbildungsberufe auf dem Programm. Anschließend schauten sich die Schüler in kleinen Gruppen an den Arbeitsplätzen um und erhielten so die Möglichkeit, individuelle Themen zu diskutieren.

Mit einer Frage- und Antwortrunde endete der Betriebsbesuch. Danach machten sich die Jugendlichen an die Auswertung des Tags. Dabei galt es, Präsentationen über die Betriebe und Berufe vorzubereiten. Dafür wurden Texte verfasst, Bilder ausgesucht, Plakate gestaltet und Präsentationen erstellt.

Eine besondere Herausforderung war dabei, dass die Präsentationen nicht nur dem Jahrgang acht vorgestellt wurden, sondern auch die beteiligten Firmen dazu eingeladen wurden. Dabei stellte sich schnell heraus, dass sich die Zusammenarbeit zwischen den Betrieben und der Schule auszahlt.

Bernhard Schulte, Geschäftsführer der Langenberger Firma BBM, war beeindruckt und erkannte sein eigenes Unternehmen in den Präsentationen gut wieder. Gleichzeitig hatte der eine oder andere Schüler im Rahmen des Bingo-Tags schon seine Fühler für ein Praktikum im Jahrgang neun ausgestreckt und hat dann gute Chancen, bei einer Bewerbung ebenfalls positiv „wiedererkannt“ zu werden.

Der Bingo-Tag des Handwerks, der in Langenberg auch „Bube-Tag“– kurz für Berufe- und Betriebeerkundung – genannt wird, ermöglicht den Schülern des örtlichen achten Jahrgangs seit vielen Jahren die Erkundung von heimischen Betrieben und Verwaltungsstrukturen. Wertvoll ist an dieser Kooperation, dass die Firmen regelmäßig ausbilden und der „Bube-Tag“ ein erstes persönliches Kennenlernen zwischen Azubis in spe und potentiellen, ortsnahen Ausbildungsbetrieben ermöglicht.

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