Schüler lernen Land und Leute kennen
Bild: KAS
Die Teilnehmer des Sommercamps aus Langenberg am Strand.
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„Ich bin noch nie außerhalb von Deutschland unterwegs gewesen und war gespannt auf Polen“, sagt Max. Mit den Betreuern Sven Hauptstein, Angela Suermann, Andrea Wachter und 20 polnischen Jugendlichen der Partnerschule aus Zielona Gora nahm er mit weiteren Jungen und Mädchen an einem Sommercamp in Jastrzebia Gora teil.

Ausflüge, Strandbesuche und sportliche Angebote ließen keine Langeweile aufkommen. Zudem nahmen die Schüler zahlreiche Eindrücke mit nach Hause. In der modernen Hafenstadt Gdingen bestaunten sie das bunte Leben unter Wasser in einem Aquarium und erkundeten das Segelschulschiff „Dar Pomorza“. In Danzig bot sich den Jugendlichen vom Turm der größten Kirche Mitteleuropas aus ein herrlicher Rundblick. Abgerundet wurde der Besuch mit einer Schifffahrt durch die Danziger Werft mit Blick auf die Westerplatte – dem Ausgangspunkt des zweiten Weltkriegs. Auf der Rückfahrt legten die Polenfahrer noch einen Stop in Sopot ein, wo auch die deutschen Fußball-Nationalspieler zur Europameisterschaft flanierten.

Weiter ging es zur 34 Kilometer langen Halbinsel Hel. Herrliche Sandstrände und eine atemberaubende Dünenlandschaft machen deren besonderen Reiz aus. Dort besuchten die Schüler eine Aufzuchtstation für Graurobben, wo erschöpfte Tiere aufgepäppelt wieder an der Ostseeküste ausgesetzt werden. Je nach Interessenlage nutzten die Jugendlichen ihre Reise, um neue Kontakte zu knüpfen oder Land und Leute kennenzulernen. Einig waren sich alle in ihrem Urteil, eine besondere Zeit verlebt zu haben.

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