Schulfamilie im Freudentaumel
Bild: Wieneke
Zur offiziellen Einweihung des Anbaus gab es eine "süße Schlüsselübergabe".
Bild: Wieneke

 „Das Schulzentrum in Langenberg ist bestens für die Zukunft aufgestellt“, freute sich Bürgermeisterin Susanne Mittag in ihrer Ansprache. Anette Drescher als Leiterin der Gemeinschaftsschule dankte Rat und Verwaltung, dass sie mutig und fantasievoll für die „Schule der Zukunft und die Bildung für Nachhaltigkeit“ tätig geworden seien.

Schulzentrum vorbildlich gestaltet

„Das fertiggestellte Schulzentrum Langenberg ist ein zweckmäßiger und vorbildlich gestalteter Lernraum, eine Zukunftswerkstatt, bei der die Kinder im Mittelpunkt stehen“, versicherte die Schulleiterin. Sie betonte mit Nachdruck, dass es sich bei dem Erweiterungsbau nicht einmal im Ansatz um „Kunst am Bau“ handele, sondern dass das Schulzentrum als Ganzes in seiner Zweckmäßigkeit und in seiner Schönheit die Haltung der Gesellschaft Kindern gegenüber widerspiegele. Die moderne Lernlandschaft des Schulzentrums bedeute auch den Abschied von überholter Pädagogik. Für eine gute Zukunft seien junge Menschen als hellwache und strebsame Schüler gefordert: „Willen, Fantasie und Selbstverantwortung stehen im Zentrum zur Stärkung des Einzelnen ebenso wie seine soziale Teilhabe“, erklärte Anette Drescher. Dabei müsse den jungen Menschen auch Platz für Musik und Kunst gegeben werden.

Anbau kostet 3,3 Millionen Euro

Um das alles möglich zu machen, hat die Gemeinde Langenberg 3,3 Millionen Euro in die Hand genommen. „Das ist ein ganz großer Betrag für unsere kleine Gemeinde“, betonte Bürgermeisterin Susanne Mittag. Darin enthalten seien die ersten Baumaßnahmen 2008 und 2009 für die Einführung des Ganztags in zwei Bauabschnitten. In ebenfalls zwei Bauabschnitten erfolgte von 2010 bis 2012 die Erweiterung der Konrad-Adenauer-Schule. Als Zukunftsaufgabe sehe sie noch die Gestaltung des Schulhofs und der Außenbereiche, erklärte Langenbergs erste Bürgerin.

Enge Zusammenarbeit aller Beteiligten

Die vier Mitglieder der beiden Schulleitungen – Martin Wachter und Sven Hauptstein für die auslaufende Verbundschule sowie Anette Drescher und Thomas Laustroer für die Gemeinschaftsschule – dankten ausdrücklich im Namen der Lehrer, Schüler und Eltern Rat und Verwaltung sowie den bauausführenden Firmen für die enge und „außergewöhnlich angenehme Zusammenarbeit“.

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