„Sonnenkönig“ erfüllt sich einen Traum
Bild: Nienaber
Im Pfarrgarten vor der Antoniuskirche präsentierte sich die Throngesellschaft 2014/2015 der St.-Antonius-Schützenbruderschaft Benteler am Montagnachmittag erstmals in seiner ganzen Pracht den angetretenen Schützen und Bürgern aus dem Langenberger Ortsteil. Dem Hofstaat gehören an: Claudia und Björn Berkenhaus, Heike und Dietmar Holtkemper, Anne Niehüser und Erko Teigeler, Stefan Niehüser und Laura Heft, Theresa Stammschroer und Sebastian Michalske, Gabriele Maria und Thomas Prasse, Lena Beckhoff und Dominik Handing, Diana und Marc Laumeier, Tanja und Holger Kröger, Susanne und Frank Forthaus, Britta und Andrea Finocciaro, Martina und Christian Beerhues sowie Corinna und Christian Niermann. Thronadjutanten sind Guido Laumeier und Dominik Holtkötter.
Bild: Nienaber

 Nicht nur aufgrund des Wetters – kaum ein Wölkchen ließ sich an den Festtagen am Himmel sehen – sondern sicher auch wegen seines heiteren Gemüts, das nach dem Königsschuss am Sonntag noch augenscheinlicher wurde, hat Carsten Berkemeier bei vielen schon seinen Spitznamen weg: Als „Sonnenkönig 2014“ geht der 37-Jährige in die Geschichte der Bruderschaft St. Antonius ein.

Er habe sich einen lang gehegten Traum erfüllt, hatte Berkemeier zuvor seine Ambitionen erläutert, warum er den Schießstand nach dem Wettbewerb als Vogelbezwinger verlassen wollte. Carsten Berkemeier, Sohn des Vereinswirteehepaars Heinrich und Lieschen Berkemeier, machte es damit seinem Vater gleich, der 2001 den Grünröcken aus dem Langenberger Ortsteil als Majestät vorstand. Seinen festlichen Höhepunkt fand des Hochfest der Antoniusschützen am Montagnachmittag.

Prächtiger Hofstaat

Erstmals zeigte sich die Throngesellschaft im Pfarrgarten in seiner ganzen Pracht. An der Seite von König Carsten I. strahlte Königin Eva-Maria I. mit den Throndamen und -herren um die Wette. Brudermeister Holger Kröger war es, der erstmals in seiner Funktion als Chef der Schützen die neuen Majestäten vor angetretener Kameradschaft krönte. Einzig die prächtige Königsparade vermochte diesen Moment an beeindruckenden und bewegenden Bildern noch zu übertreffen, was letztlich Tag drei die sprichwörtliche Krone aufsetzte.

Begonnen hatte der Schützenfestmontag bereits am frühen Morgen mit einem ökumenischen Gottesdienst im Pfarrgarten von St. Antonius, bei der Pastoralreferent Dominik Potthast eine bewegende Predigt zum Thema Schützenwesen hielt. Es folgte das traditionelle Frühstück für Witwen und Witwer, das wie schon seit Jahrzehnten von Thea und Johannes Bücker organisiert wurde. Beim anschließenden gemeinsamen Frühschoppen im Festzelt stand eine ganze Reihe von Ehrungen verdienter und langjähriger Schützen auf der Tagesordnung.

SOCIAL BOOKMARKS